Der Neubau der Diakonie Düsseldorf an der Haifastraße soll im Jahr 2019 stehen.

Oberbilk
Bei der Grundsteinlegung für das Autismus-Zentrum der Diakonie an der Haifastraße: Ute Huneke (Mitte), Sozialdezernent Burkhard Hintzsche und Diakonie-Vorsitzender Thorsten Nolting.

Bei der Grundsteinlegung für das Autismus-Zentrum der Diakonie an der Haifastraße: Ute Huneke (Mitte), Sozialdezernent Burkhard Hintzsche und Diakonie-Vorsitzender Thorsten Nolting.

Kira Küster/Diakonie Düsseldorf

Bei der Grundsteinlegung für das Autismus-Zentrum der Diakonie an der Haifastraße: Ute Huneke (Mitte), Sozialdezernent Burkhard Hintzsche und Diakonie-Vorsitzender Thorsten Nolting.

Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren, jetzt wurde der Grundstein offiziell gelegt: An der Haifastraße in Oberbilk entsteht bis zum Frühjahr ein neues Diakoniezentrum. Das Autismus-Kompetenzzentrum des evangelischen Wohlfahrtsverbandes wird am neuen Standort zusammengefasst und erweitert, dazu bietet der Neubau Trainingswohnungen für junge Menschen mit Autismus.

Auch das Betreute Wohnen der Diakonie findet hier seine neue Heimat. Finanziert wird der Neubau vor allem durch eine großzügige Einzelspende von Ute Huneke, die der Diakonie schon lange eng verbunden ist. Bereits jetzt betreut die Diakonie mit ihrem Autismus-Kompetenzzentrum 45 junge Menschen zwischen sieben und 22 Jahren, bei denen eine Autismus-Spektrums-Störung diagnostiziert wurde.

Kinder und Jugendliche trainieren, im Alltag zurechtzukommen

Die Mitarbeiter beraten und begleiten Kinder und Jugendliche und ihre Eltern. Mit den Kindern und Jugendlichen wird trainiert, im Alltag zurechtzukommen. Der Neubau an der Haifastraße nimmt in besonderer Weise Rücksicht auf die Bedürfnisse von Menschen mit Autismus. So sind zum Beispiel viele autistische Menschen geräusch- und lichtempfindlich. Im neuen Haus gibt es deswegen einen besonderen Schallschutz, außerdem werden alle Lichtquellen dimmbar und individuell einstellbar sein. Auch die Orientierung im Gebäude wird besonders einfach gemacht, damit sie für alle Gäste verständlich ist. Außer den speziell ausgestatteten Therapieräumen für Kinder und Jugendliche bietet der Neubau einen Raum für größere Veranstaltungen, Informationsabende oder Fortbildungen.

Für das Betreute Wohnen sind ebenfalls Räume vorgehalten

Im Haus werden zudem Büros und Gruppenräume des Betreuten Wohnens der Diakonie untergebracht. Das ambulant Betreute Wohnen begleitet in Düsseldorf etwa 200 Menschen in ihren Wohnungen, die selbstständig leben wollen, aber dabei regelmäßig Unterstützung brauchen, etwa bei der Organisation des Haushalts oder ihrer Finanzen.

In den oberen Stockwerken entstehen acht Appartements, in denen Diakonie-Mitarbeiter junge autistische Erwachsene und Klienten des Betreuten Wohnens auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit begleiten.

© WhatsBroadcast

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