Rund 130 Tonnen Abfall über Karneval.

Direkt hinter dem Rosenmontagszug machten die Männer der Awista die Straßen sauber – alles automatisch.
Direkt hinter dem Rosenmontagszug machten die Männer der Awista die Straßen sauber – alles automatisch.

Direkt hinter dem Rosenmontagszug machten die Männer der Awista die Straßen sauber – alles automatisch.

Bernd Nanninga

Direkt hinter dem Rosenmontagszug machten die Männer der Awista die Straßen sauber – alles automatisch.

Düsseldorf. Es sind Großkampftage für die Müllentsorger: Am Karnevalswochenende befindet sich die Awista im Ausnahmezustand. Für alle Tage zusammen rechnet Sprecher Ralf Böhme mit einem Müllaufkommen von rund 130 Tonnen. "Unsere Leute sind quasi im Dauereinsatz", sagt er. Allein nach der großen Altweiber-Party in der Altstadt wurden am Freitagmorgen 15 Tonnen Müll gesammelt, 44 Mitarbeiter waren mit 13 Fahrzeugen unterwegs.

Beim Kö-Treiben und dem Zug wird erst hinterher aufgeräumt. Diesmal sind 40 Fahrzeuge, darunter auch Großkehrmaschinen, mit rund 100Mitarbeitern im Müll-Stress. "Wir räumen und reinigen an drei neuralgischen Punkten gleichzeitig", sagt Böhme. Ein Sperrmüllwagen fährt direkt hinter dem Zug her und sammelt herumliegende Großteile ein. An diesem Tag fällt auch stets der meiste Müll an: rund 80 Tonnen. Feierabend ist daher auch erst gegen 22 Uhr, die letzten Feinarbeiten werden am Dienstag von der Frühschicht übernommen. "Möglicherweise fällt wegen der Kälte dieses Mal etwas weniger Abfall als sonst an", meint Böhme. "Aber wir rechnen damit, dass es wieder so sein wird wie sonst - das sind Erfahrungswerte."

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