Gäste wie Klaus Kinkel, Volker Schlöndorff, Alfred Biolek und Klaus Doldinger kamen.

Die geschmückte Andreaskirche bei der Trauerfeier.
Die geschmückte Andreaskirche bei der Trauerfeier.

Die geschmückte Andreaskirche bei der Trauerfeier.

Alice Schwarzer kam auch zur Trauerfeier.

Unter den Gästen waren Regisseur Volker Schlöndorff und Klaus Doldinger.

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Die geschmückte Andreaskirche bei der Trauerfeier.

Düsseldorf. „Das Leben ist eine Kollektion aus schönen Momenten“. So lautete ein Leitsatz der großen Gabriele Henkel. Nun kamen rund 300 Menschen in der Altstadt zusammen, um sich von der Frau, die so gerne gelebt hat, zu verabschieden.

In der Andreaskirche bescherten sie Gabriele Henkel (85) einen letzten schönen Moment. Der Sarg war über und über mit prächtigen Hortensien, Lilien und weißen Rosen geschmückt. Ganz so, wie es sich für die große Düsseldorfer Diva gehört. Und alle waren gekommen, um der Grand Dame Adieu zu sagen.

Gäste wie Klaus Kinkel, Volker Schlöndorff, Alfred Biolek und Klaus Doldinger kamen.
Foto: Nicole Gehring

Unter den Gästen waren Regisseur Volker Schlöndorff und Klaus Doldinger.

Darunter jede Menge Prominenz. Alfred Biolek erwies seiner Freundin Gabriele die letzte Ehre, auch Ex-Außenminister Klaus Kinkel verabschiedete sich von ihr. Ebenfalls unter den Gästen: Alice Schwarzer, Klaus Staeck, Regisseur Volker Schlöndorff. Künstler Günther Uecker nahm in stiller Andacht Abschied und natürlich auch OB Thomas Geisel. Klaus Doldinger ließ es sich nicht nehmen, Gabriele Henkel ein letztes Ständchen auf dem Saxophon zu spielen.

Gäste wie Klaus Kinkel, Volker Schlöndorff, Alfred Biolek und Klaus Doldinger kamen.

Alice Schwarzer kam auch zur Trauerfeier.

Um 14 Uhr hatte sich die Trauergemeinde in der Altstadt an der Andreaskirche getroffen. Eigentlich sollte der Gedenkgottesdienst eine Stunde dauern. Weil die Redner so viel aus Gabriele Henkels abwechslungsreichem Leben zu erzählen hatten, dauerte das Ganze doppelt so lang.

„Eine schöne Trauerfeier gibt es natürlich nicht“, sagte Klaus Doldinger anschließend. „Erst recht nicht, wenn man so eine freundschaftliche Beziehung wie wir zueinander hatte.“ Weil er Gabriele so gut kannte, spielte Doldinger kein spezielles Lied. Er improvisierte einfach über ein Mozart-Stück. Frei, spontan, genau so wie seine Freundin Gabriele gelebt hat. Ihr hätte es mit großer Sicherheit sehr gut gefallen. CS

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