Die Wolken verzogen sich ein wenig – und IHK-Manager Udo Siepmann drückte in Serie auf den Auslöser.

sonnenfinsternis
Der Neumond verdeckt die Sonne (links), nach einigen Minuten ist sie wieder fast frei (rechts).

Der Neumond verdeckt die Sonne (links), nach einigen Minuten ist sie wieder fast frei (rechts).

Der Neumond verdeckt die Sonne (links), nach einigen Minuten ist sie wieder fast frei (rechts).

Der Neumond verdeckt die Sonne (links), nach einigen Minuten ist sie wieder fast frei (rechts).

Nicht mal Kino ist schöner: Blick auf die partielle Sonnenfinsternis von der Düsseldorfer City aus.

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Der Neumond verdeckt die Sonne (links), nach einigen Minuten ist sie wieder fast frei (rechts).

Düsseldorf. Zahlenliebe und Astronomie sind Geschwister, da verwundert es nicht, dass der Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Industrie- und Handelskammer (IHK), Udo Siepmann, Dienstag mit Stativ und Fotoapparat im Büro anrückte. Der Wirtschaftsfachmann ist passionierter Sternengucker, der sogar in der Sternwarte Essen ’gen Himmel schaut, und die Dokumentation der Sonnenfinsternis am Morgen wollte er sich nicht entgehen lassen.

Die IHK residiert in einem Hochhaus gleich neben der Johanneskirche am Ernst-Schneider-Platz, aus den oberen Etagen hat man einen fantastischen Blick über die Stadt. Genau das Richtige für Siepmanns Zwecke. „Ich habe das Stativ mit meiner Spiegelreflexkamera aufgebaut und sie ausgerichtet, die Tür meines Büros aufgelassen und gehofft, dass der Himmel ein wenig aufklart“, sagt Siepmann. Das tat dieser denn gefälligerweise auch – und der 59-Jährige drückte in Serie auf den Auslöser.

Schutz ist wichtig: Einige Bilder sind mit einem Filter aufgenommen

Herausgekommen ist eine schöne Bildfolge. „Allerdings sind wenig Unterschiede in den Phasen zu erkennen, da der Himmel nur kurzzeitig Sicht zuließ“, resümiert Siepmann. Gelohnt hat sich die Session allemal, auch seine Mitarbeiter verfolgten das Spektakel mit.

Natürlich war dabei Vorsicht angesagt. Nur einige Bilder sind von Siepmann unverfälscht aufgenommen worden, dann setzte er einen orangen Filter ein. „Wir hatten einen Bedeckungsgrad von 70 Prozent, ein sehr guter Wert.“

Noch besser lief’s bei der totalen Sonnenfinsternis Ende der neunziger Jahre. „Damals haben wir in Krefeld eine IHK-Sitzung unterbrochen, um das Ereignis zu verfolgen“, erinnert sich Siepmann.

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