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Bereits vergangenen Montag sahen sich die Pegida-Demonstranten einer um ein Vielfaches größeren Gegendemonstration gegenüber.

Bereits vergangenen Montag sahen sich die Pegida-Demonstranten einer um ein Vielfaches größeren Gegendemonstration gegenüber.

David Young

Bereits vergangenen Montag sahen sich die Pegida-Demonstranten einer um ein Vielfaches größeren Gegendemonstration gegenüber.

Düsseldorf (dpa). Mehrere hundert Menschen haben am Montagabend in Düsseldorf gegen eine zeitgleich stattfindende Kundgebung der islamkritischen Dügida demonstriert. Auf Transparenten stand: «Gegen Rassismus» oder «Vielfalt für Freiheit». Der Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, und NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) sollten Reden halten.

Wenige hundert Meter entfernt versammelten sich Anhänger der islamkritischen Dügida, einer Gruppe im Fahrwasser der Dresdner Pegida. Die nach Erkenntnis des Verfassungsschutzes rechtsextremistisch gesteuerte Gruppe Dügida hatte per Eilverfahren beim Verwaltungsgericht erfolgreich gegen eine von der Polizei verlangte Verkürzung ihres Demonstrationswegs geklagt. Über tausend Polizeibeamte waren im Einsatz. Insgesamt waren in Düsseldorf vier Gegendemonstrationen angemeldet.

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