Im Internet gibt es bereits einen regen Austausch zur Gastronomie „Wilma Wunder“ in Düsseldorf. Interessanter Weise sieht man da auch schon eine erste 5-Sterne-Bewertung. Verrückt. Denn die Realität am Martin-Luther-Platz sieht ganz anders aus: Noch immer steht der neue Gastronomie-Pavillon neben der Johanneskirche leer. Von außen erscheint der Glasbau mit der auffälligen - bewusst - nachrostenden Fassade des Architekten Juan Pablo Molestino fertig. Doch beim Innenausbau tat sich zuletzt gar nichts mehr.

Neugierige Passanten werfen immer mal wieder einen Blick in den auffälligen Pavillon. Doch da sind nur leere Räume zu sehen und jede Menge Kabel, die aus den Wänden hängen, an denen aber noch kein Herd, kein Ofen, keine Kaffeemaschine oder Spülmaschine angeschlossen ist. Der Innenausbau lässt auf sich warten. Obwohl die Eröffnung von „Wilma Wunder“ bereits zum 1. Dezember vergangenen Jahres angekündigt worden war. Danach hatte das Center-Management der benachbarten Schadow-Arkaden auf eine WZ-Anfrage die Eröffnung für Anfang März angekündigt. Doch nichts passierte. „Wir hatten in den letzten Monaten einige bauliche Verzögerungen, arbeiten aber mit Hochdruck an der Fertigstellung des Umbaus“, erklärt jetzt auf unsere erneute Nachfrage Thomas Doriath von der Pressestelle der Enchilada Gruppe, die den Pavillon mit dem Ganztagesgastro-Konzept „Wilma Wunder“ betreiben will. Man rechne nun mit einer Eröffnung zum Ende des zweiten Quartals, folglich im Sommer. A.V. Foto: Melanie Zanin

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