Musical-Darstellerin Zodwa Selele zog mit ihrer unglaublichen Stimme die 550 Besucher beim Ball International in ihren Bann.

Musical-Darstellerin Zodwa Selele zog mit ihrer unglaublichen Stimme die 550 Besucher beim Ball International in ihren Bann.
Die Band Caravan lockte mit toller Musik die Ballgäste immer wieder auf die Tanzfläche.

Die Band Caravan lockte mit toller Musik die Ballgäste immer wieder auf die Tanzfläche.

Musical-Star Zodwa Selele sorgte für Gänsehaut-Stimmung.

Judith Michaelis, Bild 1 von 2

Die Band Caravan lockte mit toller Musik die Ballgäste immer wieder auf die Tanzfläche.

Düsseldorf. Es sind die kleinen Momente, die für eine Gänsehaut-Stimmung sorgen. Und das schaffte am Samstagabend beim Ball International der Prinzengarde Musical-Top-Star Zodwa Selele aus Südafrika. Mit ihrer unglaublichen Stimme zog sie die 550 Gäste im Rheinland Saal des Hilton Hotels komplett in ihren Bann.

„Ich liebe es, auf der Bühne zu stehen, das ist mein zu Hause. Mein Beruf ist mein Hobby und meine Leidenschaft. Wenn ich singe, dann zeige ich meine Seele“, verrät die 38-Jährige mit einem charmanten fränkischen Dialekt. Aufgewachsen ist sie nämlich in Oberfranken, in Hof, in Schwarzenbach an der Saale und Kirchenlamitz.

Entdeckt wurde sie von keiner Geringeren als Whoopi Goldberg. „Es war wie im Traum, denn es hatten sich ja ganz viele Sängerinnen für die Hauptrolle der Deloris van Cartier aus „Sister Act“ beworben. Als Whoopi Goldberg meinen Namen nannte brachen bei alle Dämme und die Tränen flossen. Das war ein sehr emotionaler Moment für mich.“

Ex-Prinz Dirk Kemmer führte gekonnt durch den Abend

Es war ein abwechselungsreiches Programm, dass die Prinzengarde um ihren Präsidenten Dirk Kemmer zusammen gestellt hatte. Die Band Caravan schaffte es innerhalb kürzester Zeit, dass sich die Tanzfläche gut füllte. Kemmer moderierte auch durch den Abend und war seit Wochen ziemlich nervös: „Aber nur, weil ich auch den Eröffnungswalzer tanzen muss.“ Das bekam er aber mit seiner Gattin Janine recht ordentlich hin, so dass diese Zweifel eigentlich unbegründet waren.

Prinz Hanno beeindruckte mit „rattenscharfen“ Schuhen

Matt und rot sind die Schuhe des Prinzen, bisher zumindest, denn Hanno I. trägt rote Lackschuhe mit einer weißen Schleife: „Ein Sondermodell. Aber ich finde die rattenscharf.“ Witzig und souverän absolvierte Hanno Steiger mit seiner Venetia Sara den Auftritt beim Ball, als wenn sie nie etwas anderes gemacht hätten als Prinzenpaar zu sein.

In dieser Session feiert die Prinzengarde Rot-Weiss ihr närrisches Jubiläum acht mal elf Jahre. Ein Höhepunkt wird die Jubiläumssitzung, „Eine Zeitreise durch Düsseldorf“, sein. Gefeiert wird am Samstag, den 23. Januar im Hilton Hotel. Mit dabei sind die Prinzengarde der Stadt Düsseldorf, Kinderprinzengarde der Stadt Düsseldorf, De Fetzer, Jörg Jara, Markus Krebs, Alt Schuss, Oli Materlik, Swinging Funfares, Räuber, Brings und die Kölner Rheinveilchen. Karten ab 20 Euro: prinzengarde-duesseldorf.de

Von Anlaufschwierigkeiten wie bei vielen anderen Tollitäten überhaupt keine Spur. Der Prinz redete so begeistert, dass er sich nur selbst stoppen konnte: „Ich habe wohl heute zu viel Sabbelwasser getrunken.“ Venetia Sara durfte übrigens ausnahmsweise als Erste sprechen, weil sie selbst aus der Rot-Weissen Garde kommt.

Lebensgefährtin des TV-Kommissars

Für viel Heiterkeit sorgte auch die Verlosung. Denn Peter Michael Halcour, Betreiber der Gaststätte „Goldener Ring“ auf dem Burgplatz, gewann für einen Monat einen Smart. Und wer den riesigen Kerl kennt, der fragt sich schon, wie er denn überhaupt in dieses kleine Auto passen soll.

Tanja Flister, die Lebensgefährtin von TV-Kommissar Michael Naseband, darf im kommenden Jahr auf dem Rosenmontagswagen der Garde mitfahren. Naseband selber zeigte sich wieder einigermaßen erholt, nachdem er nach einer Auseinandersetzung in seiner Altstadt-Kneipe unglücklich mit dem Kopf aufgeschlagen war. „So eine Gehirnblutung ist ja nicht ohne, aber ich habe Glück im Unglück gehabt. Trotzdem bin immer noch ziemlich schnell müde und kann nicht mehr so Gas geben wie früher.“

Tanz und Show wechselten sich bis in den frühen Morgen ab und die Besucher ließen die Nacht im Füchschen-Club, der im Foyer des Hotels aufgebaut wurde, und der Bar International ausklingen.

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