WZ hat telefonierenden Fahrer beobachtet – laut Rheinbahn ein klarer Verstoß.

Schon in der Fahrschule lernen die Rheinbahnfahrer, was sie dürfen und was nicht. Auf unserem Archiv-
Schon in der Fahrschule lernen die Rheinbahnfahrer, was sie dürfen und was nicht. Auf unserem Archiv-

Schon in der Fahrschule lernen die Rheinbahnfahrer, was sie dürfen und was nicht. Auf unserem Archiv-

Sabahat Saricay (28) bei der Ausbildung mit Fahrlehrer Reinhard Brosch.

Schon in der Fahrschule lernen die Rheinbahnfahrer, was sie dürfen und was nicht. Auf unserem Archiv-

Düsseldorf. Mal schnell mit dem Handy zu Hause anrufen oder ein herzhafter Biss ins Butterbrot - für die Bus- und Bahnfahrer ist das während der Fahrt streng verboten. Auch mit einer Freisprechanlage darf nicht telefoniert werden. Trotzdem hat die WZ einen Fahrer beim Telefonieren beobachtet. „Wir haben eine große Verantwortung für unsere Fahrgäste und dafür brauchen wir hochkonzentrierte Fahrer. Wenn ein Auto aus einer Parklücke kommt, muss vorausschauend gefahren werden. Eine Notbremsung kann gerade im Bus für Leute, die sich nicht festhalten, gefährlich werden“, sagt Rheinbahn-Sprecher Georg Schmumacher.

Der Kontakt zur Leitstelle wird über Funk aufgenommen, nur bei Funklöchern darf das Handy genommen werden. Auch Essen und Trinken sind nur erlaubt, wenn das Fahrzeug an der Haltestelle steht, bzw. der Fahrer eine Pause macht. „Wenn im Hochsommer ein Bus im Stau steht, wird niemand etwas sagen, wenn der Fahrer Wasser trinkt. Wir sind da keine Pedanten. Aber Sicherheit geht immer vor.“ Das gilt auch für das Ansprechen der Menschen am Lenkrad während der Fahrt. Das ist nur in Notfällen zulässig.

Die Fahrer der Rheinbahn werden regelmäßig kontrolliert

Mit dem Handy privat telefonieren dürfen die Fahrer nur in der Pause. Dann ist auch ein kleiner Fernseher oder das Zeitungslesen erlaubt. Kontrolliert werden die Fahrer regelmäßig von Beobachtern wie Verkehrsmeistern, Leitstellenmitarbeitern oder Fahrlehrern. Diese schauen auch auf den Fahrstil, die Kleidung und die Qualität der Auskünfte. „Auch bei den Jahresunterweisungen der Fahrer können solche Dinge ein Thema sein.“

Insgesamt seien Verstöße eher selten. „Die meisten Fahrer halten sich akkurat an die Vorschriften. Gibt es Probleme, sprechen wir mit unseren Mitarbeitern“, sagt Georg Schumacher. Wiederholen sich solche Vorfälle, kann es zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen von der Ermahnung bis zur Kündigung kommen. Bemerken Fahrgäste Dinge, die ihre Sicherheit gefährden, können sich an die Rheinbahn wenden. „Dann brauchen wir möglichst genaue Infos zur Zeit und zur Linie, in der der Vorfall beobachtet wurde“, sagt Schumacher. Rheinbahn-Hotline: 01806/50 40 30.

www.rheinbahn.de

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