Insgesamt 60 Grundschulen haben diesmal am Jan-Wellem-Pokal teilgenommen. Mit 18 Teams war gestern die Endrunde.

Ausgelassen jubeln die Schüler der KGS im Grund nach einem Sieg. Das Gesamtturnier konnte aber die Grundschule Emil-Barth-Straße für sich entscheiden.
Ausgelassen jubeln die Schüler der KGS im Grund nach einem Sieg. Das Gesamtturnier konnte aber die Grundschule Emil-Barth-Straße für sich entscheiden.

Ausgelassen jubeln die Schüler der KGS im Grund nach einem Sieg. Das Gesamtturnier konnte aber die Grundschule Emil-Barth-Straße für sich entscheiden.

DY

Ausgelassen jubeln die Schüler der KGS im Grund nach einem Sieg. Das Gesamtturnier konnte aber die Grundschule Emil-Barth-Straße für sich entscheiden.

Düsseldorf. Das Spielfeld der kleinen Kampfbahn im Arena-Sportpark ist gut gefüllt. Die Mannschaften von 18 Düsseldorfer Grundschulen sind gekommen, um das Finale des Jan-Wellem-Pokals unter sich auszumachen. Am Spielfeldrand haben sich außerdem zahlreiche Mitschüler und Eltern mit bunten Schildern und Tröten eingefunden und feuern ihr Team an.

Düssledorf. Bereits zum 36. Mal findet das Schülerturnier statt. An der Vorrunde Ende Mai konnten 60 der Düsseldorfer Grundschulen mit ihren Schul-Teams aus Dritt- und Viertklässlern teilnehmen. 18 davon haben sich für das Finale qualifiziert und stehen sich nun in der Endrunde gegenüber.

Extra Punkte für besonders faires Verhalten im Spiel

Fairness steht dieses Mal besonders im Vordergrund. „Wir spielen jetzt zum ersten Mal nach dem Fairplay-Prinzip“, sagt Sandra Fabricius-Schmidt, die das Turnier mit organisiert hat. Das bedeutet, dass jede Mannschaft, die sich in einem Spiel an die Fairplay-Regeln hält, einen extra Fairness-Punkt bekommt. So soll verhindert werden, dass bei Fouls die Emotionen hochkochen, die Kinder sich stattdessen die Hand reichen. Ein weiteres Ziel: Schiedsrichterentscheidungen akzeptieren – auch wenn sie nicht als gerechtfertigt erscheinen. Aber auch Anfangs- und Endrituale wie die Verabschiedung vom Gegner per Handschlag kommen in die Wertung.

Nach jedem Spiel entscheiden der Schiedsrichter und die beiden Spielführer, ob eine, beide oder keine der Mannschaften den Fairness-Punkt verdient hat. Bekommt eine Mannschaft in jedem der Spiele den Fairness-Punkt, winkt am Ende des Turniers der Fairness-Pokal. Vor- und Endrunde zählen dabei getrennt. „In der Vorrunde haben fast alle 60 Mannschaften den Pokal erhalten“, sagt Fabricius-Schmidt. Die Schüler würden durch das besondere Augenmerk auf faires Spiel auch selbst mehr auf ihr Verhalten achten.

Den diesjährigen Jan-Wellem-Pokal hat die Montessori-Grundschule an der Emil-Barth-Straße für sich entschieden. Den Fairness-Pokal konnte diese Schule nicht mitnehmen. Es habe aber keine besonders unfairen Vorfälle mit dieser Mannschaft gegeben, sagt Fabricius-Schmidt. „Natürlich würde es das Ergebnis noch abrunden, wenn sie den Fairplay-Pokal auch geholt hätten.“

Bereits zum 36. Mal fand das alljährliche Schülerturnier statt. Beteiligt waren diesmal 60 Mannschaften in der Vorrunde und 18 im Finale.

Die Mannschaften bestehen aus insgesamt zwölf Mädchen und Jungen der dritten und vierten Klassen. Auf dem Feld stehen sich immer sechs davon gegenüber.

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