Viele Menschen mit muslimischem Glauben leben seit Jahrzehnten in Düsseldorf. Hier werden ihre Kinder geboren und gehen in die Schule. In der Stadt haben sie ihren Lebensmittelpunkt und ihren Arbeitsplatz. Viele bleiben auch als Rentner in ihrer Heimatstadt. Da ist es eigentlich selbstverständlich, dass Muslime in Düsseldorf auch die Möglichkeit bekommen, ihre Toten zu bestatten – und zwar so, wie es ihr Glaube vorschreibt. Christen und Juden haben schon lange eigene Friedhöfe in der Stadt, da ist es nur folgerichtig, dass auch den Muslimen als Angehörigen einer großen Glaubensgemeinschaft das gleiche Recht zuteil wird. Jetzt liegt es an der Verwaltung und dem Rat daran mitzuwirken, dass die Pläne eines in Eigenregie betriebenen muslimischen Friedhofs umgesetzt werden.

 

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