Der Wahlkampfabschluss der Islamfeinde von "Pro NRW" fiel mit gerade einmal 15 Teilnehmern sehr bescheiden aus. Die Gegendemonstranten protestierten trotzdem lautstark.

Die Demo-Helme konnten die Beamten am Gürtel lassen. Bei der Demonstration gegen "Pro NRW" blieb es friedlich.
Die Demo-Helme konnten die Beamten am Gürtel lassen. Bei der Demonstration gegen "Pro NRW" blieb es friedlich.

Die Demo-Helme konnten die Beamten am Gürtel lassen. Bei der Demonstration gegen "Pro NRW" blieb es friedlich.

Ulrich Hoeck

Die Demo-Helme konnten die Beamten am Gürtel lassen. Bei der Demonstration gegen "Pro NRW" blieb es friedlich.

Düsseldorf. Die Proteste beim Wahlkampfabschluss des rechtsextremen Bündnisses Pro NRW am Samstagnachmittag sind friedlich über die Bühne gegangen. Den nur rund 15 "Pro NRW"-Anhängern standen 300 Gegendemonstranten gegenüber. Die Polizei, die mit einem großen Aufgebot vor Ort war, hatte keine Probleme, beide Lager voneinander fern zu halten. Dafür mussten allerdings vorübergehend der Platz der Deutschen Einheit und Teile der Berliner Allee abgesperrt werden.

"Es war ein lautstarker, aber friedlicher Protest", sagte Polizeisprecher André Hartwich. Zuvor war bereits eine Demonstration des "Bund der Antifaschisten" zum 65. Jahrestag des Kriegsendes durch die Innenstadt gezogen. Die Demo kam dabei auch auch in der Nähe des Burgplatzes vorbei, auf dem Außenminister und Vizekanzler Guido Westerwelle kurz zuvor den FDP-Wahlkampf beendet hatte. Beide Veranstaltungen verliefen störungsfrei.

Probleme bereiten könnte aber noch das Aufeinandertreffen von Rostocker und Düsseldorfer Fußballfans am Abend in der Altstadt. Die Polizei ist mit mehreren Hundertschaften im Einsatz.

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