Der Service wird über die Zukunftswerkstatt organisiert. Die Kosten liegen bei 25 000 Euro.

Der Service wird über die Zukunftswerkstatt organisiert. Die Kosten liegen bei 25 000 Euro.
Das Friedhofsmobil auf dem Nordfriedhof, mit Dezernentin Helga Stulgies als Fahrgast. Archiv

Das Friedhofsmobil auf dem Nordfriedhof, mit Dezernentin Helga Stulgies als Fahrgast. Archiv

Sergej Lepke

Das Friedhofsmobil auf dem Nordfriedhof, mit Dezernentin Helga Stulgies als Fahrgast. Archiv

Der Südfriedhof bekommt im nächsten Jahr ein Friedhofsmobil. Vorbild ist der Elektrowagen auf dem Nordfriedhof, der 2015 angeschafft wurde. Rund 1000 Fahrten kommen damit pro Jahr zusammen.

Für den Südfriedhof soll allerdings ein besseres Modell gefunden werden. Vor allem mit den Akkus hat es laut Stadt immer wieder Probleme gegeben. „Der Wartungsaufwand ist sehr hoch“, sagt Dezernentin Helga Stulgies.

Nutzer können sich schon an der Haustür abholen lassen

Das neue Modell ist nun ein „Goupil Gem e4“ geworden. Es verfügt ansonsten über die gleichen Ausstattungsmerkmale wie das Mobil auf dem Nordfriedhof. Neben einer geschlossenen Fahrgastkabine verfügt es über eine Ablage, so dass zum Beispiel auch Blumenschmuck oder Blumenerde transportiert werden können.

Das neue Elektromobil soll auf dem Südfriedhof gewartet und mit Strom versorgt werden. Der Betrieb wird über die Zukunftswerkstatt (ZWD) organisiert. Sie koppelt den Service an die Fahrgastbetreuung der Rheinbahn. So soll es möglich sein, das Friedhofsbesucher an der Haustür abgeholt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Friedhof begleitet werden. Dort sollen sie dem Fahrer des Mobils übergeben werden. Der wird nach heutigen Plänen montags bis freitags von 9 Uhr bis 17 Uhr unterwegs sein.

Das Mobil kostet 25 000 Euro. Stadt, Stadtsparkasse und wohl auch die Bürgerstiftung finanzieren.

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