Ein 25-Jährige stürzt sieben Meter in die Tiefe. Ihr Freund wird beschuldigt, sie gestoßen zu haben. Vieles an dem Fall ist mysteriös.

Professor für Biomechanik als Gutachter. Versuchter Mord oder missglückter Fluchtversuch?
Der 40-jährige Angeklagte beteuert seine Unschuld.

Der 40-jährige Angeklagte beteuert seine Unschuld.

dpa

Der 40-jährige Angeklagte beteuert seine Unschuld.

Düsseldorf. Im Prozess um den mysteriösen Fenstersturz einer 25-jährigen Frau in Düsseldorf hat der Ankläger elfeinhalb Jahre Haft gefordert. Das mutmaßliche Opfer hatte bei dem fast sieben Meter tiefen Sturz eine teilweise Querschnittslähmung erlitten.

Die Frau werde den Rest ihres Lebens unter den Folgen leiden, sagte Staatsanwalt Uwe Kessel und beantragte die Strafe wegen versuchten Totschlags und Drogenhandels. Er rückte damit am Donnerstag vom Anklagevorwurf des versuchten Mordes ab.

Verteidigerin Josipa Salm-Francki kündigte vor dem Landgericht an, Freispruch zu fordern. Die Frau sei vermutlich selbst gesprungen, nachdem sie dem Angeklagten Geld gestohlen habe und ihm im Treppenhaus nicht in die Arme laufen wollte. dpa

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