Bezirksbürgermeister Gerwald van Leyen freut sich auf die Eröffnung der Anlage. Er sieht den Ausbau der Wichernschule als wichtiges Projekt für das neue Jahr.

Interview
Gerwald van Leyen wünscht sich, dass alle Probleme im Stadtbezirk einvernehmlich gelöst werden. Archiv

Gerwald van Leyen wünscht sich, dass alle Probleme im Stadtbezirk einvernehmlich gelöst werden. Archiv

Sergej Lepke

Gerwald van Leyen wünscht sich, dass alle Probleme im Stadtbezirk einvernehmlich gelöst werden. Archiv

Die WZ bat die Bezirksbürgermeister der zehn Stadtbezirke um ihre Rück- und Ausblicke auf das Geschehen in ihren Stadtteilen. Heute antwortet Gerwald van Leyen (CDU), Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks 8. Hierzu gehören die Stadtteile Eller, Lierenfeld, Lichtenbroich und Unterbach.

Was waren die wichtigsten Projekte, die 2017 in Ihrem Stadtbezirk realisiert wurden?

Gerwald van Leyen: Zu den wichtigsten Punkten in unserem Stadtbezirk, die 2017 zumindest angestoßen wurden, gehörte der städtebauliche Wettbewerb auf dem ehemaligen Gelände des Stahlrohr-Handelsunternehmens Hoberg & Driesch. Der Siegerentwurf geht von 152 Mehrfamilien-Wohnungen und 34 Einfamilienhäusern aus. Das Handelskonzept Wohnen wird angewendet. Ein neues Wohnquartier ist auch auf dem Areal zwischen Jägerstraße, Festenbergstraße und dem Parkplatz an den Gleisen der S-Bahn im Stadtteil Eller vorgesehen. Derzeit läuft ein Workshopverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung. In Unterbach wurde der Grundstein zur Erweiterung der Wichernschule gelegt.

Was steht im neuen Jahr ganz oben auf der Tagesordnung?

van Leyen: Der Skatepark wird nun endlich im Frühjahr, voraussichtlich im Mai oder Juni eingeweiht. Damit erhält Eller einen besonderen Akzent, worüber wir sehr froh sind. In Unterbach entsteht dringend benötigter Wohnraum in einem Mix aus Miet- und Eigentumswohnungen auf dem ehemaligen Rewe-Gelände. In Betrieb gehen die neuen Kindertagesstätten auf dem Sportgelände der Königsberger Straße. Der Umzug der Jugendfreizeitstätte Kuthsweg zum Gatherweg ist geplant, sie geht Ende Juni in Betrieb. Außerdem wird die Jugendfreizeitstätte In der Aue erweitert.

Als Bezirksbürgermeister haben Sie viele Kontakte zu Bürgern. Vielleicht erinnern Sie sich an eine Begegnung in diesem Jahr, die Sie besonders berührt hat oder Ihnen sehr wichtig war?

van Leyen: Besonders hat mich die Begegnung mit Kindern der Hauptschule Bernburger Straße berührt. Es war eine Klasse, die nur aus Flüchtlingskindern bestand. Sie stellten ihre Kunstwerke im Rathaus Eller vor und erläuterten, was sie dazu bewogen hat, dies in Bildern darzustellen.

Welcher Wunsch, welches Anliegen der Bezirkspolitiker wird auch 2018 wieder nicht erfüllt?

van Leyen: Ich möchte, dass die Verwaltung die Bezirksvertretung für voll nimmt und sie frühzeitig einbindet.

Was sind die größte Last und die größte Freude in Ihrem Amt?

van Leyen: Die größte Freude entsteht, wenn man den Leuten helfen kann. Von Last rede ich nicht.

Ihr persönlicher Wunsch für Ihren Bezirk im neuen Jahr lautet:

van Leyen: Dass wir alle Probleme im Bezirksrathaus einvernehmlich lösen können. H.M.

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