Statue der Justitia
Ein Anwalt soll Frauen belästigt haben. Nun steht er vor Gericht (Symbolbild).

Ein Anwalt soll Frauen belästigt haben. Nun steht er vor Gericht (Symbolbild).

dpa

Ein Anwalt soll Frauen belästigt haben. Nun steht er vor Gericht (Symbolbild).

Geschieden und Single ist ein 33 Jahre alter Rechtsanwalt. Dabei will er es nicht belassen und sucht intensiv weibliche Kontakte. So intensiv, dass gegen ihn bereits ein Hausverbot im Hauptbahnhof ausgesprochen worden ist. Trotzdem wurde der Jurist erneut erwischt, als er eine Frau belästigt haben soll. Gegen den Strafbefehl von 1000 Euro legte der Mann Einspruch ein. Am Freitag wurde darüber vor dem Amtsgericht verhandelt.

Gleich mehreren Damen näherte sich der 33-Jährige im Februar vergangenen Jahres im Bahnhof. „Ich spreche Frauen auch im Supermarkt oder in der Altstadt an“, erklärte der Angeklagte dazu. Allerdings bleibt es nicht bei Worten, der Anwalt hält seine Wunsch-Kandidatinnen manchmal auch am Arm fest. Das ist nicht strafbar, wird von den Frauen aber als sehr unangenehm empfunden. Darum wurde das Hausverbot von der Bundespolizei ausgesprochen.

33-Jähriger wurde zudringlich

Im November tauchte der 33-Jährige aber erneut im Bahnhof auf und wurde zudringlich. Die Polizei nahm ihn fest. Der Angeklagte behauptete, von dem Hausverbot nichts gewusst zu haben. Das wird normalerweise schriftlich bestätigt. Dies konnte die Bundespolizei aber nicht nachweisen. Da auch die Personalien der betroffenen Damen nicht bekannt sind, wurde das Strafverfahren gegen den Anwalt eingestellt.

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