Der Notarzt konnte sie nicht mehr reanimieren. Die Frau war vermutlich mit einer Zigarette in der Hand eingeschlafen.

Feuerwehr, Polizei und Notarzt rückten zur Erkrather Straße aus. Doch sie konnten der Frau nicht mehr helfen.
Feuerwehr, Polizei und Notarzt rückten zur Erkrather Straße aus. Doch sie konnten der Frau nicht mehr helfen.

Feuerwehr, Polizei und Notarzt rückten zur Erkrather Straße aus. Doch sie konnten der Frau nicht mehr helfen.

Gerhard Berger

Feuerwehr, Polizei und Notarzt rückten zur Erkrather Straße aus. Doch sie konnten der Frau nicht mehr helfen.

Düsseldorf. Eine 60 Jahre alte Frau ist am Dienstagmittag in Flingern-Süd bei einem Schwelbrand in ihrer Wohnung gestorben. Ein Hausbewohner hatte, als er sich auf den Weg zur Arbeit machen wollte, den Rauch im vierten Obergeschoss bemerkt und rief die Feuerwehr. Die war wenige Minuten später an der Erkrather Straße, ein Trupp mit Atemschutzgeräten brach die Tür der Wohnung auf und fand die Frau in ihrem Wohnzimmersessel. Doch da war es für die 60-Jährige schon zu spät.

Die Helfer brachten sie noch ins Freie, ein Notarzt versuchte, sie zu reanimieren. „Doch er musste bald feststellen, dass er nichts mehr für sie tun konnte“, sagt Tobias Schülpen von der Feuerwehr. Sie habe keine schweren Brandverletzungen gehabt. Deshalb ist wahrscheinlich, dass sie durch den giftigen Brandrauch starb – die Leiche wird am Mittwoch obduziert. Vermutlich hatte die Frau geschlafen, als der Brand ausbrach. „Und man wird von dem Rauch nicht wach“, erklärt Schülpen. Ohne Rauchmelder werde man im Schlaf bewusstlos und ersticke.

Der Brand war rasch gelöscht – Sachschaden: rund 5000 Euro. Jetzt ermittelt die Kripo. „Es gibt keine Hinweise auf Fremdverschulden“, sagt Polizeisprecher Markus Niesczery. Vermutlich sei die Frau mit einer Zigarette in der Hand eingeschlafen. juki

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