Das Forum wird vor dem Auftakt eines medizinischen Fachkongresses im CCD der Messe Düsseldorf angeboten.

Das Forum wird vor dem Auftakt eines medizinischen Fachkongresses im CCD der Messe Düsseldorf angeboten.
Zahnimplantate sind beliebt – aber auch teuer. Archiv

Zahnimplantate sind beliebt – aber auch teuer. Archiv

Hildenbrand/dpa

Zahnimplantate sind beliebt – aber auch teuer. Archiv

Düsseldorf. Wer Zahnersatz benötigt, ist schnell mehrere Hundert oder sogar Tausende Euro los: Implantate, Kronen und Co. sind teuer. Und genau darum geht es beim Patientenforum der Deutschen Stiftung Implantologie (DGI), das erstmals vor dem anstehenden 31. Kongress um 15 Uhr stattfindet.

Der Erfolg einer Implantattherapie wird von vielen Faktoren beeinflusst: dem Behandlungskonzept, den Materialien, den individuellen Bedingungen eines Patienten und von der Expertise des Arztes. „Die spezifischen Bedingungen eines Patienten können wir oft gar nicht oder nur schwer beeinflussen“, sagt Priv. Doz. Dr. Gerhard Iglhaut. „Doch wir können dafür sorgen, dass wir unseren Patienten die jeweils individuell beste Therapie anbieten“, so der Präsident des 31. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Implantologie.

Patienten informieren wird am Donnerstag von 15 bis 17 Uhr auch Tanja Wolf von „Kostenfalle Zahn“. Sie gibt während des Patientenforums in der Messe Düsseldorf, CCD, Eingang Süd, Raum 26 (2. Obergeschoss) Tipps und Infomaterial an interessierte Patienten. Der Fach-Kongress selbst beschäftigt sich vom 30. November bis zum 2. Dezember in Düsseldorf mit Forschungsergebnissen und ihren Folgen rund um Zahnimplantate.

Schätzungen zufolge setzen und Zahnärzte in Deutschland rund eine Million Zahnimplantate pro Jahr. Die Implantologie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Therapieverfahren. Erwartet werden rund 1500 Teilnehmer. In einem recht neuen Gebiet wie der Implantologie ist eine kritische Überprüfung neuer Konzepte, Materialien und Methoden in Studien unerlässlich. „Ebenso wichtig ist es aber auch, aus den Resultaten der Untersuchungen die notwendigen Konsequenzen für die tägliche Praxis zu ziehen“, betont Iglhaut. Darum steht der 31. Kongress der DGI unter dem Motto „Resultate und Konsequenzen“.

Mehr als 60 Referenten aus neun Ländern werden neue Studienergebnisse aus allen Teilbereichen der Implantologie präsentieren und deren Konsequenzen für die tägliche Praxis beleuchten. Das Spektrum reicht von der Diagnostik über die Planung und Chirurgie bis hin zur Prothetik.

dgi-kongress.de

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