Düsseldorf. Passagiere müssen sich am Sicherheitsbereich des Flughafens Düsseldorf weiter auf lästige Durchsuchungen von Hand einrichten – das ergibt sich aus einer Mitteilung des Bundespolizeipräsidiums. Erhöhte Nachkontrollen der Gäste an den sogenannten Körperscannern seien durch den noch ungewohnten Umgang des Sicherheitspersonals mit der Technik bedingt.

Die Apparate zeigen ein wie nackt aussehendes Bild der kontrollierten Person mit Hinweisen auf Stellen, die zu überprüfen sind. Wie Spiegel berichtete lösen die Geräte oft Fehlalarme aus, die immer zu Nachkontrollen führen. Eine Zahl von angeblich 50 Prozent falscher Alarme etwa durch Stofffalten lässt die Bundespolizei ausdrücklich unkommentiert, ebenso wie Hinweise, wonach die Scanner bei hohem Passagieraufkommen ausgeschaltet würden, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Man werde das Personal weiter schulen – „soweit erforderlich.“

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