Den Personalmangel an der Sicherheitskontrolle des Düsseldorfer Airports lindern nun Wachmänner aus dem Nachbarland. Sogar Azubis helfen beim beauftragten Unternehmen Kötter aus.

Die Warteschlangen an der Sicherheitskontrolle sorgen weiter für Ärger.
Die Warteschlangen an der Sicherheitskontrolle sorgen weiter für Ärger.

Die Warteschlangen an der Sicherheitskontrolle sorgen weiter für Ärger.

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Die Warteschlangen an der Sicherheitskontrolle sorgen weiter für Ärger.

Düsseldorf. Wegen der Personalknappheit an den Kontrollstrecken am Flughafen hat das Sicherheitsunternehmen Kötter am Dienstag und auch am Mittwoch acht Mitarbeiter eingesetzt, die sich noch auf der betriebsinternen Schulungsakademie befinden und mit ihrer Ausbildung zum Luftsicherheitsassistenten noch nicht fertig sind. Laut Kötter handelt es sich dabei um ein „Training on the job“, das als Bestandteil der Ausbildung anzusehen sei.

Die Ausbildungskräfte kontrollieren keine Passagiere, sondern übernehmen die Aufgabe des Wannenstapelns, heißt es von Kötter. Für den Sicherheitsbereich haben sie einen Tagesausweis erhalten. Gewerkschaftler Özay Tarim kritisiert: „Die Auszubildenden haben keinen Arbeits-, sondern nur einen Schulungsvertrag. Jetzt müssen sie als Lückenstopfer herhalten.“

Zudem stellt laut Kötter ein befreundetes Sicherheitsunternehmen aus Belgien Mitarbeiter in Düsseldorf zur Verfügung. Diese Beschäftigten würden kurzfristig gemeinsam mit der Bundespolizei für die nationalen Besonderheiten geschult, heißt es. E.S.

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