Rund 300 000 Euro fehlen noch, um Wohnraum zu kaufen.

Nach wie vor sehr dringend benötigt Fifty-Fifty Spenden für das Projekt „Housing First“. In nur zwei Jahren hat Fifty-Fifty 48 Wohneinheiten für Langzeitwohnungslose ohne die geringste Chance auf einen regulären Mietvertrag erworben - aber noch nicht alle beurkundeten Wohnungen bezahlt. Kurzfristig braucht die Organisation, die Obdachlosen hilft, für den Ankauf von Wohnungen und Appartements etwa 700 000 Euro. 400 000 Euro kamen durch Spenden und den Verkauf von Kunst zusammen, 300 000 Euro sind noch offen. Der Verein setzt aus Erfahrung darauf, das Geld noch auftreiben zu können.

„Oft werden wir gefragt, warum wir die Wohnungen nicht anmieten. Die Antwort ist ganz einfach: Es finden sich keine Vermieter, die bereit sind, an unsere Klienten dauerhaft zu vermieten“, sagt Hubert Ostendorff von Fifty-Fifty. „Wir haben mit den schwersten, problematischsten und seit längsten auf der Straße Lebenden angefangen. Jene, denen wir eine Wohnung geben konnten, nach bis zu 20 Jahren Obdachlosigkeit, haben vor Freude geweint. Nach zwei Jahren gab es bisher niemanden, der - auch Dank guter Betreuung durch unser Team - die Wohnung wieder verlassen oder sie vermüllt hätte. Im Gegenteil: Sie alle sind dankbar und zufrieden. Denn Housing First führt zu einer enormen Stabilisierung der Lebenssituationen und zu einem viel besseren Leben.“ Infos:

fiftyfifty-galerie.de

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