Ein 55-jähriger Mieter kletterte offenbar von der zehnten in die neunte Etage des Gebäudes.

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Der Mieter der Brandwohnung hatte Glück: Die Drehleiter reichte knapp bis zum neunten Stock.

Der Mieter der Brandwohnung hatte Glück: Die Drehleiter reichte knapp bis zum neunten Stock.

Gerhard Berger

Der Mieter der Brandwohnung hatte Glück: Die Drehleiter reichte knapp bis zum neunten Stock.

Düsseldorf. Ein Großaufgebot der Feuerwehr ist am Dienstagabend nach Hassels ausgerückt: Gegen 20.05 Uhr wählten mehrere Anwohner der Fürstenberger Straße den Notruf, weil Rauch aus einem Fenster im zehnten Stock eines Wohnhochhauses drang. Vier Löschzüge, zwei Rettungswagen, ein Notarzt und einige Sonderfahrzeuge wurden alarmiert.

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, schlugen bereits Flammen aus den Fenstern. Die meisten Bewohner hatten sich ins Freie retten können, da Hochhäuser mit speziellen Brandtüren gesichert sein müssen und das Treppenhaus daher fast rauchfrei war. 150 Menschen leben in dem Gebäude.

Nur der 55-jährige Mieter der Brandwohnung hatte es offenbar nicht mehr geschafft. Er stand auf einem Balkon im neunten Stock. Den Rettern, die ihn mit einer Drehleiter in Sicherheit brachten, sagte er, er sei aus der zehnten Etage dorthin geklettert.

Polizei geht von fahrlässiger Brandstiftung durch den Mieter aus

Der Mann hatte das Feuer offenbar selbst verursacht. „Die Brandermittler gehen von fahrlässiger Brandstiftung aus“, sagt Polizeisprecher Markus Niesczery. Ob der Mieter eine Kerze oder Zigarette vergessen hatte, könne aufgrund der Zerstörung in der Wohnung noch nicht geklärt werden.

Das Feuer richtete in der Wohnung einen Schaden von rund 50 000 Euro an, die anderen Einheiten sind bewohnbar.

© WhatsBroadcast

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