Düsseldorf. Eine 42-jährige Frau ist am Dienstagvormittag nach einem Brand in ihrer Wohnung mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus gekommen. Um 10.25 Uhr rückte die Feuerwehr zur Greifswalder Straße in Garath aus. Dort quoll bereits dichter Rauch aus dem Küchenfenster im ersten Stock. Die Mieterin hatte sich selbst ins Freie retten können.

Um die Nachbarn nicht durch Brandrauch im Treppenhaus zu gefährden, fuhr der Löschtrupp mit einer Drehleiter zu der betroffenen Wohnung hinauf. Mit dem gesamten Equipment stiegen die Einsatzkräfte durch das Fenster und drängten die Flammen zurück. Ein Übergreifen auf andere Räume konnte verhindert werden. Um allerdings auch die letzten Glutnester aufzuspüren, musste die Küche komplett ausgebaut werden.

Aus der 70 Quadratmeter großen Wohnung rettete die Feuerwehr noch zwei Katzen, zwei Meerschweinchen und zwei Kaninchen. Sie wurden bei einer hilfsbereiten Nachbarin untergebracht.

Schwierigkeit bereitete den Feuerwehrleuten die Kälte: Das Löschwasser gefror sofort auf dem Gehsteig. Die Straßenreiniger der Awista mussten anrücken und die Fläche mit einem Streufahrzeug sichern.

Der Schaden in der Brandwohnung wird auf 25.000 Euro geschätzt. Die Ursache ist noch unklar, die Kripo ermittelt.

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