Beim Abriss eines Hauses lösten sich plötzlich Teile der Häuserfront.

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Stück für Stück hat ein Bagger die instabile Abbruch-Fassade an der ganztägig gesperrten Kölner Straße abgetragen.

Stück für Stück hat ein Bagger die instabile Abbruch-Fassade an der ganztägig gesperrten Kölner Straße abgetragen.

Gerhard Berger

Stück für Stück hat ein Bagger die instabile Abbruch-Fassade an der ganztägig gesperrten Kölner Straße abgetragen.

Düsseldorf. Bei einem Abbruchhaus an der Kölner Straße 313 sind am Montag Teile der Fassade eingestürzt. Die Straße blieb den ganzen Tag über zwischen Heer- und Markenstraße gesperrt, was lange Staus verursachte. Verletzt wurde niemand.

Gegen 10 Uhr war ein Passant in der Nähe der späteren Einsturzstelle von Staubteilchen getroffen worden. Das meldete er der Polizei. Als sie die Stelle inspizierte, stelle sich heraus, dass zwei zentnerschwere Fassadenteile zwischen dritter und vierter Etage abgebrochen und ins Baugerüst gekippt waren. Einige Mauerbrocken waren sogar auf den zur Sicherheit angelegten provisorischen Fußgängertunnel gefallen, der der Last allerdings standhielt.

Nach Abstimmung mit einem Statiker wurde das bereits zu großen Teilen entkernte Haus von einem Bagger weiter abgetragen. Einige Male fielen Fassadenteile des gut 60 Jahre alten Baus auf die Straße, was mächtige Staubwolken nach sich zog.

Bereits seit 7. Mai laufen die Abrissarbeiten. Der Bebauungsplan sieht für die städtischen Grundstücke 313 und 315 Wohnungen und Einzelhandel vor.

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