Diese und kommende Woche verteilt die Stadt verstärkt Knöllchen an Parksünder.

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Hier ist ein Knöllchen fällig: An der Steinstraße blockiert ein Falschparker den Radweg.

Hier ist ein Knöllchen fällig: An der Steinstraße blockiert ein Falschparker den Radweg.

Bernd Nanninga

Hier ist ein Knöllchen fällig: An der Steinstraße blockiert ein Falschparker den Radweg.

Düsseldorf. 695 Fahrradfahrer verunglückten im vorigen Jahr. Deutlich mehr als 2010, als 608 Radler bei Unfällen verletzt wurden – und auch neun Prozentpunkte mehr als im Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2010.

Eine Entwicklung, auf die nicht nur die Polizei mit verstärkten Kontrollen reagiert: Das Ordnungsamt verwarnt diese und nächste Woche schwerpunktmäßig Falschparker auf Radwegen.

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Umfrage Übersicht

  • Startdatum:10.08.2017
    Enddatum:11.10.2017
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    Was halten Sie vom blauen Ampellicht?

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  • Startdatum:06.08.2017
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    Fortuna Düsseldorf gewinnt bei Erzgebirge Aue 2:0 - Bewerten Sie die Spieler

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  • Startdatum:11.05.2017
    Enddatum:06.08.2017
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    Sind Sie mit dem Zustand der Spielplätze in Düsseldorf zufrieden?

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  • Startdatum:18.04.2017
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    Was halten Sie von der Fifty-Fifty Plakataktion?

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  • Startdatum:29.03.2017
    Enddatum:06.08.2017
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    Gefallen Ihnen die Blumenbeete zum Grand Départ?

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  • Startdatum:24.03.2017
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    Finden Sie, dass die Ampeln in Düsseldorf insgesamt sinnvoll geschaltet?

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  • Startdatum:19.03.2017
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    Fortuna gewinnt 3:0 in Karlsruhe - Bewerten Sie die Spieler!

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  • Startdatum:06.03.2017
    Enddatum:29.05.2017
    Stimmen:174
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    Besteht Handlungsbedarf bei den Düsseldorfer S-Bahnhöfen?

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  • Startdatum:08.02.2017
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    Sollten die Sittiche von der Kö vertrieben werden?

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  • Startdatum:03.02.2017
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    Wie handhaben Sie Facebook: Geben Sie Privates auch für alle frei?

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  • Startdatum:01.02.2017
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    Braucht Düsseldorf eine Satzung gegen Zweckentfremdung?

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  • Startdatum:30.01.2017
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    Nur noch barfuß laufen, können Sie sich das vorstellen?

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  • Startdatum:26.01.2017
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    Finden Sie es richtig, dass die Stadt beim Personal sparen will?

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  • Startdatum:17.01.2017
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    Halten Sie die mobilen Geschwindigkeitskontrollen der Stadt für sinnvoll?

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  • Startdatum:15.01.2017
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    Wie finden Sie Sonderspuren für Straßenbahnen?

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  • Startdatum:11.01.2017
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    Wünschen Sie sich bessere Nacht-Verbindungen an Werktagen?

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  • Startdatum:09.01.2017
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    Was muss geschehen, damit Unfälle wie an der Stockumer Kirchstraße künftig vermieden werden?

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  • Startdatum:09.01.2017
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    Kommentare:0

    Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Beschwerdemanagement der Stadt gemacht?

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  • Startdatum:05.01.2017
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    Ist Darts für sie ein ernstzunehmender Sport oder mehr ein Kneipenvergnügen?

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  • Startdatum:04.01.2017
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    Nutzen Sie die Angebote im Schlussverkauf?

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„Schwierig wird es gerade vor Banken, Bäckereien, Fast-Food-Restaurants“, erklärt Norbert Preiwuß, Leiter der Verkehrsüberwachung beim Ordnungsamt. Die Autofahrer argumentierten, sie hätten ja nur kurz gehalten. „Aber die Stehzeiten addieren sich schnell. Und Radfahrer brauchen nun einmal auch ihren Raum“, sagt Preiwuß.

4761 Knöllchen für Radwege-Parker im Jahr 2011

Im gesamten Jahr 2011 verteilten seine Mitarbeiter 4761 Knöllchen an Falschparker auf Radwegen oder kombinierten Geh- und Radwegen. Allein während der zweiwöchigen Schwerpunktaktion, die im Frühjahr 2011 stattfand, waren es 289 – sechs Autos wurden abgeschleppt.

Im Rahmen der Aktion ist Monika Wimmer von der Verkehrsüberwachung am Mittwoch an der Steinstraße im Einsatz. „Hier ist es enorm“, sagt sie. Dabei hat ein tragischer Unfall dort vor anderthalb Jahren deutlich gemacht, wie wichtig es ist, dass Autofahrer auf Radler achten: Ein Lkw-Fahrer wollte im Juni 2010 von der Steinstraße in die Kö abbiegen. Dabei übersah der Mann einen 64-jährigen Radler. Er wurde überrollt und lebensgefährlich verletzt, er verlor ein Bein.

Wer auf einem Radweg parkt, zahlt 15 Euro. Muss ein Radler ausweichen, wird also behindert, sind es schon 25 Euro.

Die Stadt will den Fahrrad-Verkehr 2012 fördern, indem etwa Einbahnstraßen für Radler geöffnet werden.

Das erste Knöllchen von Monika Wimmer an diesem Tag kassiert ein Autofahrer, der seinen Wagen auf der Spur Richtung Berliner Allee abgestellt hat – mitten auf dem Radweg. Der Mann reagiert zerknirscht, als Wimmer ihm bei seiner Rückkehr das Schreiben in die Hand drückt.

„Da vorne ist eine Baustelle, der Radweg ist doch eh blockiert. Sonst hätte ich das nicht gemacht.“ 15 Euro muss er trotzdem zahlen – immerhin gilt auf dieser Seite der Straße zu allem Überfluss noch absolutes Halteverbot.

Wo die Radfahrer fahren sollen? „Außen rum“, sagt eine Fahrerin

Innerhalb weniger Minuten erwischt Monika Wimmer gleich mehrere Radwege-Parker. Darunter ein Audi mit Düsseldorfer Kennzeichen, der ein Knöllchen bekommt, zwei Fahrer in Mini und Benz sitzen noch in ihren Autos und fahren auf eine Geste der Kontrolleurin mit hochrotem Kopf sofort los. Sie haben Glück: Wimmer will nicht um jeden Preis verwarnen. „Das Übel ist beseitigt, der Weg wieder frei – das zählt.“

Eine Autofahrerin aus Köln reagiert genervt: „Ich habe nur kurz Unterlagen geholt.“ Monika Wimmer bleibt hart: „Und wo sollen die Radfahrer vorbei?“ Die lapidare Antwort: „Außen rum.“ Dort wird es zwischen ihrem Wagen und der Verkehrsinsel mit einem Aufzug zum U-Bahnhof allerdings schon für die anderen Autos reichlich eng.

„Viele sind einfach gedankenlos“, erklärt Norbert Preiwuß. Mit der Aktion sollen deshalb die Bedürfnisse der Radfahrer ins Bewusstsein der Autofahrer gerückt werden. „Jedes Ausweichmanöver auf die Fahrbahn ist ein Risiko“, sagt auch Polizeisprecher Jochen Schütt. „Wir begrüßen die Aktion der Stadt daher.“

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