Die schwierigen Löscharbeiten in einem Futtersilo im Hafen dauern bis Samstagmorgen.

Brand
Die Feuerwehr war gestern mit einem Großaufgebot bei Muskator im Einsatz.

Die Feuerwehr war gestern mit einem Großaufgebot bei Muskator im Einsatz.

Gerhard Berger

Die Feuerwehr war gestern mit einem Großaufgebot bei Muskator im Einsatz.

Düsseldorf. Es war ein langer Freitag für die Männer der Düsseldorfer Feuerwehr. Dabei war es nur ein einziger Einsatz, der die Löschkräfte jedoch bis in den frühen Samstagmorgen beschäftigte.

Um 8.05 Uhr hatte gestern ein Mitarbeiter der Muskator-Werke Brandgeruch in einer Futtermittelanlage wahrgenommen und die Feuerwehr verständigt. Die rückte mit zwei Löschzügen und etlichen Spezial- und Gerätewagen in den Hafen aus und stellte fest, dass etwa 50 Tonnen Getreide-Mahlreste in einem Silo brannten.

„Es gab mehrere Glutnester in dem Silo. Nach außen war von Rauch und Flammen nichts zu sehen“, sagte Feuerwehrsprecher Michael Sandforth. Zur Brandursache konnten Einsatzkräfte gestern Abend noch keine genauen Angaben machen. „Es ist möglich, dass das Feuer durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde, aber auch eine Selbstentzündung ist nicht ausgeschlossen.“

Wie hoch der Schaden ist und welche Folgen er für die Produktion hat, darüber konnte die Werksleitung gestern ebenfalls keine Auskunft geben.

Die Muskator-Werke liegen seit 1911 an der Weizenmühlenstraße 2 im Hafen. Bundesweit gibt es fünf Standorte.

Futter für Schweine, Rinder, Pferde, Hunde, Katzen, Kaninchen, Geflügel und Schafe.

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