Die Stadt hat schon mehr als 1300 Einsendungen, der Wettbewerb läuft noch zwei Wochen.

Sieben von mehr als 1300 Einsendungen: Sie zeigen, wie unterschiedlich die Düsseldorfer ihre Stadt sehen. Seine Liebe zu Düsseldorf kann man auch tätowieren – ein Beitrag von David Bogaert.
Sieben von mehr als 1300 Einsendungen: Sie zeigen, wie unterschiedlich die Düsseldorfer ihre Stadt sehen. Seine Liebe zu Düsseldorf kann man auch tätowieren – ein Beitrag von David Bogaert.

Sieben von mehr als 1300 Einsendungen: Sie zeigen, wie unterschiedlich die Düsseldorfer ihre Stadt sehen. Seine Liebe zu Düsseldorf kann man auch tätowieren – ein Beitrag von David Bogaert.

Von Ingrid Hermann stammt diese Aufnahme, die ein Düsseldorfer Wandbild zeigt.

Fünf Schildkröte machen sich im Aquazoo über ein Salatblatt her, gesehen von Angelika Raspel.

Mit etwas Farbe wurde aus diesem Schornstein ein echter Hingucker – ein Foto von Angelika Bach.

Diese ungewöhnliche Ansicht vom Flughafen hat Andreas Hermanspann eingeschickt.

Jung, bunt, fröhlich: So zeigt Alex Rosen die Stadt – mit Tulpenfeld vor der Tonhalle.

Dieses Motiv, das auf den ersten Blick eher nach Alpen aussieht, hat Hobby-Naturfotograf Czeslaw Dobrzyniecki im Botanischen Garten der Uni entdeckt.

DAVID BOGAERT, Bild 1 von 7

Sieben von mehr als 1300 Einsendungen: Sie zeigen, wie unterschiedlich die Düsseldorfer ihre Stadt sehen. Seine Liebe zu Düsseldorf kann man auch tätowieren – ein Beitrag von David Bogaert.

Düsseldorf. „Düsseldorf ist schickimicki? Düsseldorf ist mehr! Zeig uns Dein Düsseldorf.“ Mit dieser Aufforderung startete OB Dirk Elbers vor sechs Wochen einen Wettbewerb, der in einer neuen Image-Kampagne münden soll. Die Düsseldorfer sind aufgefordert, Fotos, Texte oder Videos einzuschicken, die sich mit der Stadt befassen und ihre Vielfalt zeigen.

Bisher sind über 1300 Beiträge eingegangen. „Die große Beteiligung und die Vielfalt übertrifft unsere Erwartungen“, freut sich Stadtsprecherin Natalia Fedossenko. „Es ist schön zu sehen, wie bunt und emotional Düsseldorf wahrgenommen wird.“ 12 200 Mal sei die Seite aufgerufen worden.

Eine Jury wird die besten Beiträge auswählen

Jetzt geht der Wettbewerb in den Endspurt: Am 15. Januar ist Einsendeschluss. Dann wird eine 18-köpfige Jury die besten Beiträge auswählen. Die sollen Grundlage für eine neue, professionelle Imagekampagne sein. In der Jury dabei: Uni-Professor Ulrich von Alemann, Akademierektor Tony Cragg, CC-Chef Josef Hinkel, Opernintendant Christoph Meyer, Jonges-Baas Detlef Parr, Karnevalswagenbauer Jacques Tilly, Künstler Günther Uecker und zwei professionelle Werber.

Unter den Beiträgen finden sich viele ungewöhnliche Stadt-Ansichten, Heimatgedichte, auch einige Videos – und sogar handfeste Wünsche. So wird Elbers aufgefordert, etwas gegen den Gestank einer Neusser Ölmühle zu unternehmen.

Auch mit der Aktion selbst befassen sich die Bürger konstruktiv-kritisch: „Eigentlich ist diese Kampagne eine prima Sache. Nur… Man kolportiert doch keine Klischees, mit denen man aufräumen will“, schreibt etwa Jacqueline Knörr.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer