Ablehnung der Stege im Wasser sorgt für Streit.

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Der Elbsee von oben: Die Oase entsteht auf dem rot markierten Areal.

Der Elbsee von oben: Die Oase entsteht auf dem rot markierten Areal.

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Der Elbsee von oben: Die Oase entsteht auf dem rot markierten Areal.

Düsseldorf. Dass die Stadt die geplante Steganlage im Wasser für eine Wellness-Oase am Elbsee – wie am Freitag berichtet – nicht genehmigt, sorgt für Diskussionen. Die Naturschützer freuen sich: „Eine gute Entscheidung. Die Stege würden sehr weit in den See ragen. Und die Menschen, die darauf wandeln sollen, würden von den Wasservögeln als Bedrohung wahrgenommen“, sagt Michael Süßer vom Bund für Umwelt- und Naturschutz.

Sauer hingegen ist die CDU in der Bezirksvertretung 8 (u.a. Unterbach): „Es war von Anfang an klar, dass die Anlage auch einen Steg haben soll. Und dass der gut zum naturnahen Areal passt“, sagt Fraktionssprecher und Ratsherr Christian Rütz. Dass der jetzt plötzliche gegen den Landschaftsplan verstoßen soll, sei nicht nachvollziehbar.

Das findet auch Stephan Theune, der die Anlage mit Sauna, Fitness, Restaurant geplant hat: „Die Stege waren der Stadt seit 2007 bekannt. Wir können jetzt nicht einfach auf solch ein Alleinstellungsmerkmal verzichten“, sagt er. Nun müsse man das ganze, 20 Millionen Euro schwere Projekt überdenken. Theune: „Wir haben mit 250 000 Besuchern im Jahr gerechnet, die liegen sicher mehr im öffentlichen Interesse als Segel- oder Kanuclubs, die Stege haben dürfen.“

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