Runder Tisch zur Zukunft des Rheinbahn-Areals im Juni. Altes Bad könnte Wohnungen weichen.

oberkassel
OB Dirk Elbers und Planungsdezernent Gregor Bonin begrüßen die Idee, am Belsenpark ein neues Bad und ein Bürgerbüro zu integrieren.

OB Dirk Elbers und Planungsdezernent Gregor Bonin begrüßen die Idee, am Belsenpark ein neues Bad und ein Bürgerbüro zu integrieren.

OB Dirk Elbers und Planungsdezernent Gregor Bonin begrüßen die Idee, am Belsenpark ein neues Bad und ein Bürgerbüro zu integrieren.

Schaller, Bernd (bes), Bild 1 von 2

OB Dirk Elbers und Planungsdezernent Gregor Bonin begrüßen die Idee, am Belsenpark ein neues Bad und ein Bürgerbüro zu integrieren.

Düsseldorf. Ganz bescheiden stieg OB Dirk Elbers ein ins Pressegespräch: „Informieren wäre zu viel gesagt, wir wollen Ihnen nur mal unsere Gedanken zum Rheinbahngelände in Oberkassel mitteilen.“ Die allerdings bargen schon Neuigkeiten von Bedeutung: So möchte die Stadtspitze neben dem neuen Viertel Belsenpark ein Hallenbad und ein Bürgerzentrum für Oberkassel bauen. „In fünf Jahren könnte alles fertig sein“, sagte Elbers.

Entschieden ist natürlich noch nichts. Erst muss geprüft werden, was auf dem Areal an der Hansaallee möglich ist, wenn die Rheinbahn es verkauft, um ihre neue Zentrale in Lierenfeld zu bauen. Elbers teilte aber mit, er habe Rheinbahnchef Dirk Biesenbach gebeten, die Verkaufsausschreibung für die insgesamt wohl rund 16 Millionen Euro teuren Grundstücke noch nicht zu starten: „Im Mai werden wir das ganze Thema intern sortieren, im Juni gibt es einen Runden Tisch mit allen Beteiligten“, sagte Elbers.

Nachvollziehbar klingt der Plan, auf dem Rheinbahngelände Bad, Bürgerbüro und Büros zu kombinieren, allemal. Planungsdezernent Gregor Bonin: „Dieser Standort hinter dem Belsenplatz ist viel besser erreichbar als das jetzige Bad an der Lütticher Straße.“ Das wiederum liegt in einem begehrten Wohngebiet, wäre also nach einem Abriss gut zu vermarkten. Zudem ist das alte Hallenbad ohnehin stark sanierungsbedürftig.

Elbers denkt an ein mindestens sechsgeschossiges Zentrum. Finanziert werden könnte es – nach Vorbild der Arkaden am Bilker Bahnhof – von oder mit einem privaten Investor: „Wir sind da für alles offen“, sagt er. Nur für den Anwalt von Kunstsammlerin Julia Stoschek war er nicht offen. Als der in die Pressekonferenz schlich, verwies ihn Elbers kurzerhand des Raumes. Ob es dem Anwalt um Auswirkungen auf Stoscheks Privatmuseum an der Schanzenstraße oder auf das Atelier ihres Ex-Freundes Andreas Gursky am ehemaligen Umspannwerk ging, blieb unklar.

© WhatsBroadcast

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