Acht spezielle Tischtennis-Platten luden bei der Aktion von WZ, Express und Borussia Düsseldorf zum Spielen. Trotz Regen hatten alle viel Spaß dabei.

Das Wetter spielte nicht mit, die Leser und Passanten aber umso lieber: Tischtennis auf der Girardet-Brücke.
Das Wetter spielte nicht mit, die Leser und Passanten aber umso lieber: Tischtennis auf der Girardet-Brücke.

Das Wetter spielte nicht mit, die Leser und Passanten aber umso lieber: Tischtennis auf der Girardet-Brücke.

Genügend Spielmaterial war zum Start vorhanden: Michael Wittkamp, Mitarbeiter WZ-Regio-Sales Düsseldorf, hatte für die Spieler einen ganzen Karton bedruckter Tischtennisbälle dabei.

Sergej Lepke, Bild 1 von 2

Das Wetter spielte nicht mit, die Leser und Passanten aber umso lieber: Tischtennis auf der Girardet-Brücke.

Düsseldorf. Diese sportliche Mittagspause auf der Kö war eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten: Es regnete nicht doll, aber ununterbrochen – da sprang so mancher Ball doch anders als geplant ab. „Das ist doch echtes Fritz-Walter-Wetter“, feuerte Borussia-Manager Andreas Preuß sich und alle Mitspieler an.

Tischtennis an acht umfunktionierten Biertischen boten Deutschlands Rekordmeister Borussia Düsseldorf, Westdeutsche Zeitung und Express am Freitag ab 12.30 Uhr auf der Girardet-Brücke.

Und jeder Passant bekam gleich Schläger und Ball und konnte loslegen. Verschütt gegangenes Ballgefühl hin, Regen her: allen machte es Spaß. „Früher war ich mal ganz gut, aber jetzt habe ich schon zig Jahre nicht mehr gespielt“, gestand mit Günter Polenske, 82, der älteste Teilnehmer.

Schon nach wenigen Schlägen mit Borussia-Manager Andreas Preuß war er wieder drin: „Ne, lass mal, ich kann das nicht mehr, das hören wir so oft und nach drei Minuten fliegt der Ball schon wieder zehnmal gepflegt übers Netz“, hat Preuß festgestellt, wenn er die mobilen Platten an den verschiedensten Orten in Düsseldorf vom Altersheim über den Arena-Rasen bis zur Flüchtlingsunterkunft aufgebaut hat.

Einstimmung auf längste TT-Theke und die WM in den Messehallen

Thomas Olbinger bestätigt das: „Selbst auf dieser schmalen Platte trifft man den Ball ziemlich bald wieder richtig“, sagt der 42-Jährige, der in seiner Mittagspause vorbeikam. Er bekam es mit Kamal Achanta zu tun, dem zum Saison-Ende Borussen-Profi, der die Nummer 1 in seinem Heimatland Indien ist: „Am besten fängt man vorsichtig an, konzentriert sich nur darauf, den Ball mit Gefühl übers Netz zu bringen“, rät er auf Englisch seinem Mitspieler.

AKTION Nächsten Samstag (27. Mai, 11.30 Uhr) wird die Altstadt zwei Tage vor Beginn der WM zur längsten Tischtennistheke der Welt. Bei der Aktion von Borussia Düsseldorf werden zwischen Burgplatz und Rathaus Biertische mit mobilen Netzen zu Platten.

Die Ping-Pong-Mittagspause mit der WZ sollte natürlich auch auf zwei nahende Ereignisse Appetit machen: auf den von der Borussia initiierten Rekordversuch für die längste Tischtennistheke der Welt in der Altstadt (siehe Info-Kasten).

Und natürlich auf die Tischtennis-Weltmeisterschaft in der Messe ab dem 29. Mai. „Das ist für unseren Sport ein absolut einmaliges Event. Dass es erstmals in Düsseldorf stattfindet macht uns alle stolz“, sagt Borussia Vize-Präsident Jo Pörsch. A.S.

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