Schreiner war nachts in ein Gartencenter eingestiegen und am Tatort eingeschlafen.

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Wer schläft, sündigt nicht, sagt das Sprichwort. Das stimmt aber nicht immer. Im Tiefschlaf fand ein Polizeibeamter einen 31-Jährigen auf dem Gelände eines Gartencenters an der Oerschbachstraße vor. Der Schreiner wurde wenig später unsanft geweckt und zur Werstener Wache gebracht. Denn er war kurz zuvor in das Gartencenter eingebrochen. Dafür musste sich der Schreiner gestern vor dem Amtsgericht verantworten.

Gegen ein Uhr nachts war der Handwerker am 17. Februar zunächst durch ein Loch im Zaun auf das Nachbargrundstück gelangt. Danach kletterte er über einen weiteren Zaun auf das Gelände des Gartencenters und brach anschließend eine Tür auf.

In dem Gebäude stellte er sich ein sehr seltsames Sammelsurium als Beute zusammen: 17 Batterien, 15 Handschuhe, drei Feuerzeuge und zwölf Weinflaschen. Außerdem nahm er noch einen Drei-Kilo-Beutel mit Blumenerde mit, was den Richter zu der Frage veranlasste: „Wollten Sie gärtnern?“ Jedenfalls verließen den Schreiner, der 1,1 Promille im Blut hatte, kurz danach die Kräfte und er schlief noch auf dem Gelände des Gartencenters ein.

Angeklagter kam noch einmal mit einer Geldstrafe davon

Was er sich dabei gedacht hat, konnte der Schreiner nicht erklären. „Im Nachhinein war das eine blöde Tat“. so jedenfalls seine Einsicht. Hinzu kam, dass der 31-Jährige bereits wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr und Unterschlagung vorbestraft war. Trotzdem kam der Angeklagte noch einmal mit einer Geldstrafe davon. Die 2250 Euro stottert der Schreiner nun in Raten ab.

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