Start läuft beim Radtag im September. Stadt tritt eine neue Kampagne fürs Radfahren los.

So verläuft am 18. September das Jedermann-Rennen. Auf der gleichen Strecke begeben sich 2017 die Profis bei der Tour de France.
So verläuft am 18. September das Jedermann-Rennen. Auf der gleichen Strecke begeben sich 2017 die Profis bei der Tour de France.

So verläuft am 18. September das Jedermann-Rennen. Auf der gleichen Strecke begeben sich 2017 die Profis bei der Tour de France.

Eröffneten die Kampagne „RADschlag“ auf dem Marktplatz vor dem Rathaus (von rechts): Tour-Chef Christian Prudhomme, OB Thomas Geisel, Verkehrsdezernent Stephan Keller, Düsseldorfs Rad-Hoffnung Ruben Zepuntke und Sven Teutenberg, Projektleiter Sport des Grand Départs.

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So verläuft am 18. September das Jedermann-Rennen. Auf der gleichen Strecke begeben sich 2017 die Profis bei der Tour de France.

Düsseldorf. Buchstäblich ihre Schatten voraus wirft der Start der Tour de France in Düsseldorf 2017 schon am 18. September diesen Jahres: Beim großen Fahrradtag gibt es neben dem Klassiker „Rund um die Kö“ auch ein Jedermann-Rennen, das exakt auf der Strecke verläuft, die 2017 auch die Profis bei der Tour nehmen werden: Von der Innenstadt geht es über den Grafenberg (1. Bergwertung!) ins Neandertal und zurück.

Trainiert und schnell unterwegs sein sollte man freilich, wer eine Runde (46 Kilometer) fährt, muss im Schnitt mindestens 25 km/h in die Pedale bringen, auf der 92-Kilometer-Strecke sind 30 km/h gefordert. Die Anmeldungen beginnen am 25. April online unter:

raceamrhein.de

Schon jetzt startet die Stadt ihre neue Kampagne zur Förderung des Radfahrens: „RADschlag. Düsseldorf tritt an“. Zum Glück ist die Werbeattacke aber nicht nur schönfärberisch angelegt: „Obwohl wir in Düsseldorf in letzter Zeit einiges erreicht haben, wissen wir, dass die Situation für Radfahrer hier alles andere als perfekt ist“, gab Verkehrsdezernent Stephan Keller zu. Wie wichtig es wäre, noch viel mehr Autofahrer zum Umsteigen zu bewegen, zeige sich gerade dieser Tage, wo Tunnelsperrungen für viele Staus in der City sorgten, betonte OB Thomas Geisel: „Das Rad ist das Verkehrsmittel der Zukunft, es ist nicht nur meistens schneller als das Auto, sondern auch ökologischer.“

Kernstücke der Kampagne sind ein Kino-Werbespot und die Internetseite

duesseldorf.de/radschlag

Sie bietet im künftigen Layout des städtischen Webauftritts alle Infos zum Radverkehr inklusive Navigation und Touren, aber auch Fahrradhändler, -werkstätten und mehr. Und die App „RADschlag“, die einzige Navi-Software, die zu 100 Prozent auf das Radnetz der Stadt abgestimmt ist und neben den Infos der Internetseite auch ausgewählte Routen in drei Kategorien ausweist: Den schnellen Weg, den ruhigen über Nebenstraße und den „grünen“, der möglichst oft durch Grünflächen führt.

Wichtiger als alle Werbe- und Infoangebote bleibt, dass der versprochene Ausbau des an vielen Stellen in der Stadt immer noch sehr löchrigen Radwegenetzes tatsächlich und zügig umgesetzt wird.

Tour-Chef Christian Prudhomme wies gestern im Rathaus auf „die Verbindungen zwischen dem Rad im Spitzensport und dem im Alltag“ hin. Grand Départs hätten schon öfter den Radverkehr enorm beflügelt: „Vor allem in London fand nach 2007 ein Umdenken statt und es wurden schnell Radwege angelegt.“

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