Verleihung des 19. Goldenen Radschlägers (v.l.): Gerd Weber, Horst Schlag, Günter Korth, Friedel Dähler und Thomas Lenius.
Verleihung des 19. Goldenen Radschlägers (v.l.): Gerd Weber, Horst Schlag, Günter Korth, Friedel Dähler und Thomas Lenius.

Verleihung des 19. Goldenen Radschlägers (v.l.): Gerd Weber, Horst Schlag, Günter Korth, Friedel Dähler und Thomas Lenius.

Judith Michaelis

Verleihung des 19. Goldenen Radschlägers (v.l.): Gerd Weber, Horst Schlag, Günter Korth, Friedel Dähler und Thomas Lenius.

Düsseldorf. Horst Schlag war sichtlich gerührt, als er aus den Händen von Günther Korth, dem Präsidenten der KG Radschläger, beim Neujahrsempfang den goldenen Radschläger verliehen bekam. Seit fast 50 Jahren steht der 76-Jährige von der Gilde der Mostertpöttches nun schon auf der Bühne. „Ein Karnevalist durch und durch, der sich um das Brauchtum mehr als verdient gemacht hat“, sagte Korth in seiner Laudatio.

Mit gereimten Reden und vielen Witzen, die auch viel politische Kritik enthielten, hat sich Schlag einen Namen gemacht. Er selbst hat aber auch ein paar kritische Worte für die Entwicklung des Karnevals übrig. „Das ist mir alles zu kommerziell geworden“, meint Schlag, „die Gemütlichkeit bei den Sitzungen ist größtenteils verloren gegangen und in den ersten Reihen geht es doch nur noch ums Sehen und gesehen werden.“

Daher lässt er es inzwischen auch viel ruhiger angehen. „Früher bin ich bis zu sieben Mal am Tag aufgetreten, heute mache ich vielleicht noch zehn Auftritte in der Session.“ Trotz seiner Armverletzung hatten Oberbürgermeister Thomas Geisel und Gattin Vera sichtlich viel Spaß bei den Radschlägern: „Hier hab ich die Initialzündung für meinen späteren Wahlsieg bekommen", sagte Geisel.

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