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Beirut in Düsseldorf? Diese Gelegenheit bietet sich nicht alle Tage. Der Headliner war für viele Besucher des siebten Open Source Festivals Grund genug, sich ihr Ticket zu kaufen. Wichtiger noch, als dass Philipp Maiburg Bands wie WhoMadeWho, Breton und Beirut nach Düsseldorf holt, ist jedoch die Wirkung, die das Festival erzielt. Einer Stadt, die oft als abgehoben und elitär bezeichnet wird, steht solch eine Veranstaltung in der Außenwirkung gut zu Gesicht. Es zeigt eine andere, jugendlichere Seite Düsseldorfs. Fernab von Schauspielhaus, Oper und Museen wird hier einen Tag lang der alternativen Popmusik gefrönt. Das gibt nicht nur der Stadt, sondern auch ihren Bewohnern eine andere, jüngere Identität. Eine Leistung, die durch keine städtische Image-Kampagne ersetzt und dem Festival-Team gar nicht hoch genug angerechnet werden kann.

 

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