Die entscheidende Sitzung zum Ed-Sheeran-Konzert in Düsseldorf ist abgesagt worden. Die Stadtspitze hofft offenbar, bis dahin doch noch eine politische Mehrheit für die Genehmigung des Konzertes zu bekommen.

PK zu Ed-Sheeran-Konzert in Düsseldorf
Thomas Geisel (SPD), Oberbürgermeister von Düsseldorf, will offenbar einen neuen Anlauf in Sachen Ed-Sheeran-Konzert unternehmen.

Thomas Geisel (SPD), Oberbürgermeister von Düsseldorf, will offenbar einen neuen Anlauf in Sachen Ed-Sheeran-Konzert unternehmen.

Marcel Kusch

Thomas Geisel (SPD), Oberbürgermeister von Düsseldorf, will offenbar einen neuen Anlauf in Sachen Ed-Sheeran-Konzert unternehmen.

Düsseldorf. Die für den 13. Juni angekündigte Sondersitzung des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung und der anderen beteiligten Ausschüsse zur Genehmigung des Ed-Sheeran-Konzertes am 22. Juli findet nicht statt.

In den Fraktionssitzungen am Montagabend sei deutlich geworden, dass in einigen Punkten noch Klärungsbedarf besteht, teilte die Stadt am Dienstagnachmittag mit. Die Verwaltung habe deshalb entschieden, die Beratungsvorlage für die Sondersitzung des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung (APS) und der anderen beteiligten Ausschüsse zurückzuziehen.

Eine geänderte und erweiterte Entscheidungsvorlage soll in die reguläre Sitzung des APS am 27. Juni eingebracht werden. Im Vorfeld soll zu einer Sondersitzung der übrigen beteiligte Ausschüsse und der Bezirksvertretung 5 eingeladen werden.

Die Stadtspitze will bis zum 27. Juni alle geforderten Verkehrs- und Sicherheitskonzepte vorlegen. Damit, so hofft man im Rathaus, soll bei bislang ablehnenden Fraktionen (u.a. CDU, Grüne) ein Umdenken in Gang gebracht werden – damit am Ende doch noch eine politische Mehrheit für eine Genehmigung der Konzertfläche auf einem Messeparkplatz zusammenkommt. Aus Kreisen von CDU und Grünen war freilich bereits zu hören, dass sich Geisel da keine falschen Hoffnungen machen solle: Umfaller werde es am 27. Juni gewiss nicht geben.

 

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