Musiker Ed Sheeran soll am 22. Juli die neue Open-Air-Fläche an der Messe Düsseldorf eröffnen. Doch wie steht es um die Sicherheit der 80.000 Besucher?

Ed Sheeran
Musiker Ed Sheeran bei einem Konzert in Berlin. Archivbild.

Musiker Ed Sheeran bei einem Konzert in Berlin. Archivbild.

Jörg Carstensen

Musiker Ed Sheeran bei einem Konzert in Berlin. Archivbild.

Erst ging es um Arten- und Baumschutz, nun gerät das Thema Sicherheit ins Zentrum der Debatte um das Ed-Sheeran-Konzert am 22. Juli. Gut 80.000 Zuschauer werden dann nach Stockum zum Messe-Parkplatz 1 strömen. Derzeit arbeiten Stadt, Polizei, Feuerwehr und weitere Beteiligte am umfangreichen Sicherheitskonzept für die Open-Air-Veranstaltung, berichtete Baudezernentin Cornelia Zuschke im Planungsausschuss auf Anfrage der CDU. „Die Sicherheitsfragen vom An- und Abmarsch der Besucher bis hin zu Fluchtwegen auf dem Gelände sind das Allerwichtigste“, sagte Zuschke unter Verweis auf das warnende Beispiel Loveparade in Duisburg 2010. „Ja, das ist auch für uns der Knackpunkt“, pflichtete Manfred Neuenhaus für die FDP bei.

Die Stadt will aber nicht die bestehenden Bebauungspläne für die Parkfelder ändern. Das komme nur in Frage, wenn weitere Großevents dort stattfinden sollten. Für das (eine) Ed-Sheeran-Konzert kann es eine Befreiung von den Festsetzungen des B-Plans geben. Dafür soll es im Rathaus eine gemeinsame Sondersitzung von zwei Fachausschüssen und der Bezirksvertretung 5 (unter anderem Stockum) geben.

Im regen Austausch steht die Stadt auch mit der Bezirksregierung, sagte Zuschke, dabei geht es auch um den Flugverkehr über dem Konzertgelände. In puncto Verkehr kommt es am 22. Juli aber vor allem auf die Rheinbahn an: Bringt sie genug Bahnen und Sonderbusse an den Start?

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