Ein Geschwisterpaar saß am Montag gemeinsam auf der Anklagebank.

Ein Mann surft mit seinem Computer auf der Seite des Internetauktionshauses Ebay. Ein Geschwisterpaar soll mehrere Ebay-Konten gehackt haben.
Ein Mann surft mit seinem Computer auf der Seite des Internetauktionshauses Ebay. Ein Geschwisterpaar soll mehrere Ebay-Konten gehackt haben.

Ein Mann surft mit seinem Computer auf der Seite des Internetauktionshauses Ebay. Ein Geschwisterpaar soll mehrere Ebay-Konten gehackt haben.

Frank May

Ein Mann surft mit seinem Computer auf der Seite des Internetauktionshauses Ebay. Ein Geschwisterpaar soll mehrere Ebay-Konten gehackt haben.

Düsseldorf. Zunächst kamen keine E-Mails mehr an. Später erfuhren die Opfer dann, dass unter ihrem Namen Ebay-Auktionen veranstaltet wurden. Das Geld der Käufer für Handys, Tablets und andere Computer-Teile war auf das gemeinsame Konto eines Geschwisterpaares umgeleitet worden. Am Montag mussten sich der 28-Jährige und seine 41 Jahre alte Schwester gemeinsam wegen Computerbetrug in acht Fällen vor dem Amtsgericht verantworten.

Wie es gelungen ist, zunächst die E-Mail-Adressen und anschließend auch noch die Ebay-Konten samt Spitznamen zu hacken, blieb ungeklärt. Der 28-Jährige behauptete, er könne Computer nur ein- und ausschalten oder Spiele herunterziehen. Damit schob er praktisch alle Schuld auf seine Schwester.

41-Jährige wurde am Ende wegen Geldwäsche verurteilt

Die Zeugenaussagen brachten wenig Aufschluss darüber, wer tatsächlich die Adressen gehackt hat. Geschädigt waren die Ebay-Kunden, die bis zu 556 Euro für Geräte gezahlt hatten, die tatsächlich nie geliefert wurden.

Nachweisen konnte man der 41-Jährigen allerdings nur, dass sie das Geld von dem gemeinsamen Konto abgeholt hatte. Darum wurde die Frau wegen Geldwäsche zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, der Bruder freigesprochen.

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