1600 Euro Strafe für bengalisches Feuer vor der Arena.

Düsseldorf. Solidarität unter Fans endet da, wo sich Fans als Polizisten offenbaren. Diese Erfahrung machte zumindest ein 25-jähriger MSV-Duisburg-Fan, der zum Spiel seiner Mannschaft gegen die Fortuna nach Düsseldorf gekommen war.

Auf dem Vorplatz der Arena hatte er zwei Männer gebeten, einen Halbkreis um ihn zu bilden, damit er abgeschirmt ein bengalisches Feuer zünden konnte. Was er nicht ahnte: Die zwei Männer waren Zivilpolizisten, die sich unter die Fans gemischt hatten. Wenig später wurde der Duisburg-Fan abgeführt.

Ein Polizist erkannte den Mann zweifelsfrei wieder

Zunächst hatte der Mann die Vorwürfe abgestritten, gegen einen Strafbefehl Einspruch erhoben. So landete der Fall gestern vor dem Amtsgericht. "Das war ich nicht", beteuerte der Busfahrer. Er habe auf dem Europaplatz gestanden, als plötzlich 20 Meter weiter ein roter Feuerstrahl emporschoss. Doch der Polizist, der sich am 7.Februar unter die Fans gemischt hatte, erkannte den Mann zweifelsfrei wieder. Kleinlaut gestand der Angeklagte die Tat. Er muss nun 1600 Euro Strafe zahlen.

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