Edmund Spohr kämpft für Düsseldorfs Erbe, erfindet aber auch Neues wie den Rheinkomet.

Edmund Spohr kämpft für Düsseldorfs Erbe, erfindet aber auch Neues wie den Rheinkomet.
Edmund Spohr feiert heute Geburtstag. Archiv

Edmund Spohr feiert heute Geburtstag. Archiv

Sergej Lepke

Edmund Spohr feiert heute Geburtstag. Archiv

Düsseldorf. Viel mehr als Edmund Spohr kann man sich nicht kümmern um die kulturellen, geschichtlichen und denkmalpflegerischen Belange seiner Heimatstadt – das darf man ohne Übertreibung zu seinem 75. Geburtstag am Mittwoch konstatieren.

Der in Trier geborene Architekt und ältere Bruder des „Mundartpapstes“ Heinrich Spohr hat ja nicht nur Bücher im Dutzend geschrieben oder herausgegeben (zuletzt den hochgelobten Band zur Entwicklung der Altstadt mit seinem alten Mitstreiter Hatto Küffner); er hat sich auch mit großer Expertise und Wucht bei so ziemlich allen größeren Fragen der Stadtplanung eingemischt – von der Verlegung der Messe nach Stockum, dem neuen Landtag am Rhein und der Uferpromenade über den Erhalt der Gaslaternen bis hin zum Schutz von Tausendfüßler und Hofgarten. Zuletzt war der von seiner Stiftung „Dus-Illuminated“ initiierte Rheinkomet ein (Licht-) Spektakel.

Spohr wirkte aber auch international, zum Beispiel mit Projekten in Japan oder Portugal. Wiederum lokal setzte sich der langjährige Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat- und Bürgervereine (AGD) auch auf sozialem Gebiet ein – etwa als Mitbegründer des Fördervereins Altenkrankenheim Theresienhospital oder als Helfer von Flüchtlingsfamilien bei der Wohnungssuche und ihrer Integration. All das wurde ihm mit reichlich Ehrungen und Auszeichnungen vom Martinstaler über Jan-Wellem-Ring bis zum Bundesverdienstkreuz gedankt. Den Ehrentag feiert Edmund Spohr mit seiner Familie und alten Skifreunden in der Schweiz. A.S.

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