Der US-amerikanische Jazzgitarrist Pat Metheny kommt am Freitag in die Düsseldorfer Tonhalle. Er wird gerne mit einer Legende verglichen.

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Pat Metheny, hier bei einem Konzert 2014.

Pat Metheny, hier bei einem Konzert 2014.

dpa

Pat Metheny, hier bei einem Konzert 2014.

Düsseldorf. Seine Gitarrenkunst wird in einem Atemzug mit Legenden wie Django Reinhardt genannt. Selbst wenn sie auch sonst vielleicht nicht übermäßig viel verbinden mag, so ist er als jüngster und vierter Gitarrist überhaupt in die Hall of Fame des Jazzmagazins Downbeat aufgenommen worden. Eine Ehre, die vor ihm nur eben Reinhardt, Charlie Christian und Wes Montgomery zuteil wurde. Ist Metheny zwar zweifelsfrei ein Jazzer, so spiegelt sich in seinem Spiel eine offene und weitgefächerte Klangwelt, die keinesfalls an Genre-Grenzen Halt macht.

Mit seinem Programm „An evening with Pat Metheny“ gastiert der US-Amerikaner am Freitag, 13. Juli, auf Einladung des Savoy-Theaters in der Tonhalle. Mit seinem Quartett bestehend aus Linda May Han Oh (Bass), Gwilym Simcock am Klavier und Antonio Sanchez an den Drums soll Musik aus nahezu allen seinen Schaffensperioden erklingen, wenngleich er offenlässt, was er an dem Abend spielen wird.

Er hat neue Musik komponiert speziell für das Ensemble, mit dem er auftritt, doch sei auch denkbar, sagte er im Vorfeld, dass er nur ältere Sachen aufführe. So oder so, Metheny möchte in „neue musikalische Sphären vorstoßen“. Bei der stilistischen Vielfalt seiner musikalischen Sprache darf man gespannt sein, welche Überraschungen er diesmal mitgebracht hat.

Wie sich das anhört, lässt sich bei dem – übrigens – letzten Konzert dieser Saison in der Tonhalle um 20 Uhr erleben.

 

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