Bei einem Kongress in Düsseldorf über Großveranstaltungen in Großstädten trafen sich Experten aus elf Ländern. Die Feuerwehr berichtete über ihre Erfahrungen beim Grand Départ 2017.

„Sicherheit während Großveranstaltungen im städtischen Umfeld“ – unter diesem Titel hat die Feuerwehr Düsseldorf die 13. Internationale Krisenmanagement-Konferenz veranstaltet. Die „International Crisis Management Conference“ (ICMC) bietet seit 2003 eine Plattform für Fachleute aus dem öffentlichen Sektor, um sich in den Bereichen Krisen-, Notfall- und Sicherheitsmanagement bei Events auszutauschen und fortzubilden: So trafen sich Experten aus elf Ländern von Feuerwehr, Polizei und Verantwortliche für Krisenmanagement und Gefahrenabwehr zu einem Erfahrungsaustausch.

Thomas Hußmann, verantwortlich bei der Düsseldorfer Feuerwehr für Krisenmanagement und Großveranstaltungen, erläuterte am Beispiel des Grand Départ 2017 die Vorgehensweisen des Sicherheitsmanagements bei komplexen Großveranstaltungen. In der Altstadt zeigte die Feuerwehr anhand des „Einsatzplans Altstadt“, wie Einsätze in den engen und verwinkelten Straßen realisiert werden. Insbesondere sind Zufahrten von Einsatzfahrzeugen, Übergabepunkte von Patienten oder Räumungsszenarien zum Freimachen der engen Gassen bei Feuerwehreinsätzen detailliert und an die Praxis angepasst formuliert.

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