In der ganzen Stadt gab es Partys mit Feuerwerk und Sekt. Trotz einiger Vorfälle blieb es insgesamt friedlich.

Willkommen 2016: Tausende Düsseldorfer und Auswärtige feierten den Jahreswechsel am Rheinufer.
Willkommen 2016: Tausende Düsseldorfer und Auswärtige feierten den Jahreswechsel am Rheinufer.

Willkommen 2016: Tausende Düsseldorfer und Auswärtige feierten den Jahreswechsel am Rheinufer.

Willkommen 2016: Tausende Düsseldorfer und Auswärtige feierten den Jahreswechsel am Rheinufer.

Willkommen 2016: Tausende Düsseldorfer und Auswärtige feierten den Jahreswechsel am Rheinufer.

Sergej Lepke, Bild 1 von 3

Willkommen 2016: Tausende Düsseldorfer und Auswärtige feierten den Jahreswechsel am Rheinufer.

Düsseldorf. Bei milden fünf Grad, trockener Witterung und meist guter Laune haben die Düsseldorfer in der Silvesternacht ins neue Jahr gefeiert. Trotz einiger Vorfälle spricht die Polizei von einem insgesamt friedlichen Jahreswechsel. Die WZ hat sich an verschiedenen Stellen umgeschaut.

Altstadt: Extrem viel los war wie immer an den Rheinufern von Wittlaer bis Urdenbach, wobei die meisten Düsseldorfer die Altstadt meiden. Vielen ist es dort zu voll und zu wild. Und tatsächlich bedeutete ein Aufenthalt etwa am Burgplatz vor allem Stress – hier hatte man als Passant genug damit zu tun, Raketen und Böllern auszuweichen. Aussicht genießen? Eher nicht.

Ein paar Meter weiter – auf der Promenade in Höhe der Bäckerstraße – ging das schon besser. Auch dort wurde geknallt, was die Batterien hergaben, aber die Feierlustigen waren recht diszipliniert. Die meisten zündeten ihre Feuerwerkskörper auf dem Radweg, so dass zu den Menschen, die vom Gehweg aus auf den Rhein schauten, genug Abstand blieb. 

Zu den Anwohnern der Carlstadt gesellten sich auch hier viele Auswärtige: Etwa vier junge Männer, die mit einer schwarzen Limousine (Kennzeichen: Bottrop) gekommen waren und eine erkleckliche Anzahl von Sprengkörpern zündeten.

Eher irritierend war der Auftritt einiger junger Muslime, die mit einem Mettmanner Wagen mit dem Kürzel „IS“ im Kennzeichen vorfuhren – und ihre Raketen mit dem Ruf „Allahu akbar“ in den Himmel schossen. Diese Formel („Gott ist größer“) wird bei Gebeten verwendet, und wurde angeblich auch von den Attentätern im Pariser Club „Bataclan“ gerufen.

Innenstadt: Am Stresemannplatz begrüßte eine eher überschaubare Zahl von Düsseldorfern das neue Jahr. Viele Anwohner zog es wohl doch an die nicht weit entfernte Rheinkniebrücke. Die mit Yuccas verzierte Verkehrsinsel zu durchqueren, wurde für Taxi- und Autofahrer kurz nach Mitternacht zum riskanten Unterfangen. Einige Feiernde machten sich einen Spaß daraus, mitten im Kreisverkehr ihre Raketen abzufeuern und so den Verkehr zu behindern. Unfälle gab es zum Glück nicht.

Unterbilk: Rund um das Friedensplätzchen ließen es die Unterbilker schon am frühen Abend immer wieder krachen. Das neue Jahr begrüßten die Anwohner mit einem halbstündigen Feuerwerk. Auch in der Silvesternacht ist der Platz ein schöner Treffpunkt für die Nachbarn: Noch nach der Knallerei blieb man plaudernd zusammen. Und staunte, nachdem sich der Rauch verzogen hatte, gemeinsam über den prächtigen Sternenhimmel.

Düsseltal: Beschaulich ging es in Düsseltal rund um die Sohn- und Fritz-Wüst-Straße zu. Raketen- und böllermäßig ist die Gegend eher ‘was für den zweiten Blick. „Als ich hier mein erstes Silvester verbrachte, bin ich an Mitternacht mit Freunden auf die Straße und stellte fest, dass wir die einzigen waren“, sagte ein Anwohner der Fritz-Wüst-Straße.

Also alle wieder rauf und auf die Terrasse, Glas Schampus in die Hand und einfach die anderen machen lassen. Denn wer in Richtung Staufenplatz und Graf-Recke-Straße schaute, konnte ein feines Feuerwerk erleben, ohne sich selbst mit dem Entzünden von Flashbang, Big Battle oder King of Fireworks abmühen zu müssen. Locker 15 Minuten dauerte das Spektakel in diesem Jahr, während man sich von Balkon zu Balkon zuprostete.

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