Die besonderen Beziehungen zu Chemnitz, Reading und Haifa bestehen nun seit 30 Jahren. Das dazugehörige Fest dauert drei Tage.

Wichtiges Material für die Feier der Düsseldorfer Städtepartnerschaften ist schon im Rathaus eingetroffen. Das Büro für Internationale und Europäische Angelegenheiten hatte im Internet einen Aufruf veröffentlicht, Postkarten an die Landeshauptstadt zu schicken. In drei Wochen kamen mehr als 300 Sendungen aus rund 30 Ländern mit guten Wünschen zu den Jubiläen. Diese werden in einer Ausstellung im Café Europa am Marktplatz zu sehen sein, die den Arbeitstitel „To Düsseldorf with Love“ trägt. Das teilte der Dezernent Christian Zaum gestern im Fachausschuss mit.

Die Eröffnung am 30. Juni ist einer der Höhepunkt der Feiern der Partnerschaften mit Chemnitz, dem britischen Reading und Haifa in Israel. Sie bestehen jeweils 30 Jahre. Das Programm sieht für den 30. Juni außerdem vor, dass ein großes Straßenkünstler-Projekt vollendet wird. Vier Künstler aus den vier beteiligten Städten werden ein Fassadenbild finalisieren und der Öffentlichkeit vorstellen. Am Abend werden Musiker aus Düsseldorf, Chemnitz, Reading und Haifa ein Konzert in der Jazz-Schmiede spielen.

Eröffnet wird das Fest-Wochenende am 29. Juni mit einem Empfang der Delegationen aus den drei Partnerstädten und Düsseldorfern, die sich für die Beziehungen besonders eingesetzt haben. Den Abschluss bildet am 1. Juli ein Fußball-Jugendturnier im Arena-Sportpark.

Dezernent Zaum blickte in seinem Bericht auch zurück auf die Praxis der Partnerschaften. Es gebe zahlreiche Projekte, die mit jeweils einer der Städte gepflegt werden. Dazu zählen ein Praktikantenprogramm der Lore-Lorentz-Schule, das Jugendliche in Betriebe nach Reading bringt, oder wechselseitige Gastspiele des Orchesters der Landesregierung und des Reading Symphony Orchestra. Die Düsseldorfer Boxstaffel tritt regelmäßig bei internationalen Turnieren in Chemnitz an, Schüler des Görres-Gymnasiums fahren zur Schultheaterwoche in der ostdeutschen Stadt. In Haifa sind Düsseldorfer Künstler immer wieder Gast beim „Holiday of Holidays Festival“, hiesige Judoka treten in Israel beim „Judo for Peace Festival“ an. Dort gibt es zudem ein Jugendzentrum, das sich am Düsseldorfer Jugendinformationszentrum „Zett“ orientiert.

© WhatsBroadcast

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