Streit um die Hymne für den Song Contest.

Musik
Dieter Falk hat sofort Gema-Gutachter eingeschaltet.

Dieter Falk hat sofort Gema-Gutachter eingeschaltet.

Dieter Falk hat sofort Gema-Gutachter eingeschaltet.

Düsseldorf. Noch ist „Tanzen“, die Düsseldorfer Hymne zum Eurovision Song Contest, gar nicht offiziell veröffentlicht, da gibt es schon Ärger. Heino hat sich zu Wort gemeldet und wirft der Gruppe Bilk und Musikproduzent Dieter Falk vor, sich mit fremden Federn zu schmücken. Das Lied sei weitgehend mit „Berlin“ der Neuen Deutschen Welle-Band Ideal identisch.

„Ich war völlig sprachlos, als ich das hörte. Die beiden Kompositionen haben wirklich nichts miteinander zu tun“, sagt Falk, „die einige Ausnahme ist, dass die Stimmen ähnlich sind.“ Dass Bilk-Sängerin Manu ein bisschen wie Annette Humpe klingt, könne man ihr aber nicht vorwerfen: „Beide kommen aus Berlin und haben einen ähnlichen Dialekt.“

Den Vorwurf wollte Falk auf keinen Fall auf sich sitzen lassen und schaltete sofort mehrere Experten ein, die in Plagiatsfällen Gutachten für die Gema schreiben, darunter auch Diplom-Tonmeister und Professor Werner Roth. Der äußert sich klar: „Ich kann Ihnen versichern, dass jegliche Plagiatsvorwürfe vollkommen haltlos sind und die beiden Werke bezüglich aller künstlerischen Kriterien keinerlei Ähnlichkeit aufweisen.“ Ähnlich fallen auch die Stellungnahmen der anderen Experten aus.

Falk will „Tanzen“ nun schnell veröffentlichen: „Damit jeder hören kann, dass Heino Unsinn erzählt.“

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