Die Weichen in der Verkehrspolitik werden neu gestellt. Statt eines klaren Signal gibt’s einen schleichenden Prozess.

Analyse
Die Wehrhahn-Linie soll bald endlich nicht nur Testfahrten machen, sondern Fahrgäste befördern.

Die Wehrhahn-Linie soll bald endlich nicht nur Testfahrten machen, sondern Fahrgäste befördern.

Zählt zu den neuesten Straßen in Düssseldorf: die Toulouser Allee.

Schon OB Joachim Erwin hatte einst viele Veränderungen im Verkehr in Gang gesetzt.

Stadt, Bild 1 von 3

Die Wehrhahn-Linie soll bald endlich nicht nur Testfahrten machen, sondern Fahrgäste befördern.

Düsseldorf. Es war das Symbol für die politischen Zeitenwende im Rathaus: Als eine seiner ersten Amts-Taten entfernte der neue Oberbürgermeister Joachim Erwin 1999 einen Radweg auf der Luegallee. Es war das weithin sichtbare Zeichen für die Wende in der Verkehrspolitik: Zuvor hatte Rot-Grün den Ausbau des Radwegenetzes forciert – und gleichzeitig versucht, durch so genannte Pförtnerampeln den Zustrom von Autos in die Innenstadt zu begrenzen. Aus verkehrlicher Gründen kann das zwar sinnvoll sein, von CDU/FDP wurde diese Maßnahmen indes als „Schikanen“ gebrandmarkt und ab 1999 rasch wieder außer Kraft gesetzt.

Es blieb nicht bei Symbolen: In 15 Jahren schwarz-gelber Stadtregierung wurde die Verkehrspolitik konsequent auf das Auto ausgerichtet. So wurden seit 1999 viele neue, breite Straßen gebaut, etwa die Toulouser Allee oder die Kö-Bogen-Tunnel. Radwege auf Hauptstraßen indes wurden vermieden, wenn sie den Autoverkehr Kapazitäten gekostet hätten. Und der U-Bahnbau wurde auch mit dem Argument forciert, dass der Autoverkehr ohne störende Straßenbahnen flüssiger laufe. Gleichzeitig sind – vor allem, aber nicht nur in der Innenstadt – viele neue Autogaragen entstanden. Die Zahl der Stellplätze ist hoch wie nie.

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