Am 21. Februar wird es für einige Rheinbahn-Kunden ein böses Erwachen geben. Nicht für alle bringt das neue Netz Verbesserungen. Dass es in mehreren Gegenden (z.B. Spichernplatz, Dreieck, Marienhospital, Stockkampstraße, Luisenstraße, Kruppstraße) keine Direktverbindung in die Altstadt mehr geben wird, ist freilich nicht zu ändern.

An anderen Schwachpunkten kann und sollte die Rheinbahn nachsteuern: Etwa auf der Achse Hauptbahnhof – Landtag, wo in der Frühspitze die Zahl der Fahrten unnötig reduziert wird. Auch die nächtliche Anbindung der Feiermeile Hammer Straße im Medienhafen ist nicht ausreichend.

Trotz aller Detailkritik: Im Ganzen überwiegen die Pluspunkte. Es zählen ja nicht allein Fahrzeiten, sondern auch Takt, Verlässlichkeit und Aufenthaltsqualität (z.B. Wetterschutz). In allen drei Punkten bringt die Wehrhahn-Linie deutliche Verbesserungen.

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