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Nicht nur der Bus bot ein Bild der Zerstörung – auch mehrere parkende Autos wurden gestreift.

Nicht nur der Bus bot ein Bild der Zerstörung – auch mehrere parkende Autos wurden gestreift.

Nicht nur der Bus bot ein Bild der Zerstörung – auch mehrere parkende Autos wurden gestreift.

dpa, Bild 1 von 2

Nicht nur der Bus bot ein Bild der Zerstörung – auch mehrere parkende Autos wurden gestreift.

Düsseldorf. Schon eine halbe Stunde nach dem schweren Busunglück in der Nähe des Golzheimer Rheinufers in Düsseldorf trafen am Donnerstagmorgen besorgte Eltern an der Unfallstelle ein. Zu ihrer Betreuung stellte die Feuerwehr einen beheizten Bus, Notzelte, Seelsorger und warme Getränke bereit. Zum Glück ging alles einigermaßen glimpflich ab: Einige Fahrgäste, darunter auch Schüler, konnten sogar selbstständig nach Hause gehen – vor allem die, die weiter hinten im Bus saßen.

Notfallseelsorger Olaf Schaper schilderte gegenüber unserer Zeitung die Angst der Fahrgäste bei der „Geisterfahrt“: „Sie haben mir erzählt, wie traumatisch es war, den Crash ohnmächtig auf sich zukommen zu sehen.“ Zum Glück allerdings konnten sich viele dadurch auch schnell noch festhalten oder hinter Sitzreihen verbarrikadieren.

Relativ glimpflich davon kam vor allem der kleinste Fahrgast – die dreijährige Lena. Ihre Mutter Ramona Lindner schilderte dem „Express“, was geschah: „Ich habe noch gemerkt, wie der Bus in Autos krachte, dann wurde alles schwarz. Als ich wieder wach wurde, lag Lena unter mir auf dem Gang.“ Sie kletterten durch ein zersplittertes Fenster ins Freie. Lena blutete im Gesicht, sie hatte Glassplitter abbekommen, konnte aber das Krankenhaus rasch mit ihrer Mutter verlassen. Direkt am Unfallort informierte sich auch der Staatssekretär im NRW-Schulministerium, Ludwig Hecke, bei der Polizei. „Gottseidank ist alles nicht so schlimm, wie man erst befürchten musste.“

© WhatsBroadcast

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