Der Brand am 11. April 1996 mit 17 Toten ist der schwärzeste Tag in der Historie. Über 600 Millionen Menschen flogen seit 1927 ab Düsseldorf.

Der Brand am 11. April 1996 mit 17 Toten ist der schwärzeste Tag in der Historie. Über 600 Millionen Menschen flogen seit 1927 ab Düsseldorf.
Der Flughafenbrand vom 11. April 1996 ist der schwärzeste in der Geschichte des Flughafens. 17 Menschen kommen ums Leben.

Der Flughafenbrand vom 11. April 1996 ist der schwärzeste in der Geschichte des Flughafens. 17 Menschen kommen ums Leben.

Feuerwehr

Der Flughafenbrand vom 11. April 1996 ist der schwärzeste in der Geschichte des Flughafens. 17 Menschen kommen ums Leben.

21. Januar 1927: Der Flughafen erhält die erste luftrechtliche Genehmigung als Verkehrslandeplatz und wurde am 19. April 1927 durch Oberbürgermeister Robert Lehr seiner Bestimmung übergeben. Am 7. September des gleichen Jahres gründete die Stadt Düsseldorf zusammen mit der Rheinischen Bahngesellschaft die Düsseldorfer Flughafenbetriebsgesellschaft, die am 27. September 1927 ins Handelsregister eingetragen wurde. Im ersten Jahr starten und landen 1600 Passagiere.

3. September 1939: Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges wird der zivile Luftverkehr eingestellt.

4. April 1950: Der Flughafen ist wieder für die Menschen da. Die zivile Luftfahrt wird nach Reparaturarbeiten an Gebäuden und Startbahn wieder aufgenommen, steht aber unter Verwaltung der britischen Besatzungstruppen.

1. Dezember 1950: Die britische Militärverwaltung überträgt den Flughafen an die neu gegründete Flughafenbetriebsgesellschaft. Eigentümer dieser Gesellschaft waren die Stadt Düsseldorf und das Land Nordrhein-Westfalen mit jeweils 50 Prozent der Anteile am Betriebskapital von 60 000 DM. An diesem Tag bietet Pan American World Airways den Flug von Düsseldorf über Frankfurt nach Berlin für 192 DM an.

1. April 1955: Der Kranich landet jetzt regelmäßig in Düsseldorf. Seither ist Düsseldorf fester Bestandteil des Lufthansa-Flugplans.

1. Januar 1961: Die LTU verlegt ihren Firmensitz von Köln nach Düsseldorf. Mit der Begründung, dass es in der Landeshauptstadt bessere Entwicklungsmöglichkeiten gibt. Im selben Jahr verzeichnet der Flughafen erstmals mehr als eine Million Passagiere.

13. Mai 1965: Der Flughafen, die damaligen Angerland-Gemeinden und das Land NRW schließen vor dem Oberverwaltungsgericht Münster den „Angerland-Vergleich“. Der Vergleich legt u.a. die Start- und Landekapazität des Flughafens und die geltende Nachtflugbeschränkung fest.

5. Mai 1970: Zum ersten Mal landet die so genannte „Königin der Lüfte“, eine Boeing 747 in Düsseldorf.

10. Januar 1986: Mit der Eröffnung des heutigen Flugsteigs C wurde das Gesamtensemble am 10. Januar komplettiert. Insgesamt investiert der Airport 170 Millionen Mark in diesen letzten Bauabschnitt des Terminals 2.

11. April 1996: Der schwärzeste Tag in der Geschichte des Flughafens. Bei einem Großbrand, ausgelöst durch Schweißarbeiten an einer Dehnungsfuge, kommen 17 Menschen ums Leben. Heute erinnert eine Gedenktafel im Terminal an die Opfer.

1997: Nach dem Brand wird das größte Investitionsprojekt (Gesamtvolumen 340 Millionen Euro) in der Geschichte des Flughafens Düsseldorf aufgelegt.

26. Mai 2000: Der neue Fernbahnhof wird eingeweiht.

1. März 2002: Der Sky Train wird in Betrieb genommen. Insgesamt kostet dieses Projekt 115 Millionen Euro.

Dezember 2011: Eine Photovoltaik-Anlage wird am Flughafen Düsseldorf eingeweiht. Die erzeugte Energie reicht aus, um den Strombedarf von 570 Vier-Personen-Haushalten zu decken.

1. Juli 2015: Die arabische Fluggesellschaft Emirates setzt erstmals den A380 ein, das größte Passagierflugzeug der Welt.

2017: In den neun Jahrzehnten starteten und landeten insgesamt über 600 Millionen Menschen in Düsseldorf. Der Düsseldorfer Airport ist als Luftverkehrsdrehkreuz mit rund 23,5 Millionen Passagieren in 2016 der größte Flughafen Nordrhein-Westfalens. Rund 70 Fluggesellschaften starten von hier zu über 200 Zielen weltweit. Allein über 130 Flüge starten pro Woche zu Fernzielen auf der ganzen Welt.

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