Das Motto „360° Wassersport erleben“ soll Programm sein: Zwei neue Aktionsbecken animieren zum Ausprobieren.

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Mit diesem Solar-Katamaran, den „Big Willi“ am Donnerstag aus dem Rhein hob, wollen Michael Köhler und Heike Patzelt aus Österreich die Welt umrunden – als erste mit einem Boot, das seine Energie nur aus Sonnenpaneelen und Windgeneratoren gewinnt. Zu sehen bei der boot in Halle 15, Stand A 24.

Mit diesem Solar-Katamaran, den „Big Willi“ am Donnerstag aus dem Rhein hob, wollen Michael Köhler und Heike Patzelt aus Österreich die Welt umrunden – als erste mit einem Boot, das seine Energie nur aus Sonnenpaneelen und Windgeneratoren gewinnt. Zu sehen bei der boot in Halle 15, Stand A 24.

Stefan Arend

Mit diesem Solar-Katamaran, den „Big Willi“ am Donnerstag aus dem Rhein hob, wollen Michael Köhler und Heike Patzelt aus Österreich die Welt umrunden – als erste mit einem Boot, das seine Energie nur aus Sonnenpaneelen und Windgeneratoren gewinnt. Zu sehen bei der boot in Halle 15, Stand A 24.

Düsseldorf. Alle reden vom Wetter. Wir nicht. Früher ein Werbespruch der Bahn, könnte es heute der Leitspruch der boot-Macher sein. Denn weder Schnee noch Eis haben den Transport der 1700 Yachten, die ab 23. Januar auf dem Messegelände zu sehen sein werden, beeinträchtigt. "Bisher hat es überhaupt keine Probleme gegeben", konstatiert Goetz-Ulf Jungmichel, Projektleiter der größten internationalen Wassersport-Ausstellung. Also kann’s pünktlich losgehen, und diesmal soll die Messe richtig trendy sein.

Denn: Der Durchschnitt-Bootsbesitzer ist 56 Jahre alt. Wenn’s der Branche gutgehen soll, müssen aber wesentlich mehr jüngere Leute ins Boot geholt werden. Der Nachwuchs ist gefragt. Diese Erkenntnis hat Jungmichel in Konkretes umgesetzt: Das auf junges Publikum gerichtete Angebot an Trendsportarten wurde deutlich ausgebaut und in den Hallen 1 und 2 konzentriert.

In der "Beach World" (Halle 1) wird ein neues Aktionsbecken - 50 mal 20 Meter groß - mit einer professionellen Wakeboard-Anlage bestückt. Hier können Amateure und Profis maximale Geschwindigkeiten von 30 km/h erreichen. Kiten, Surfen, Wellenreiten, Stand-up-Paddling (Stehpaddeln) - wer möchte, packt Badehose oder Bikini und Handtuch ein und probiert’s einfach aus.

Jeder Besucher kann abtauchen - die Ausrüstung wird gestellt

Gleiches gilt für die Halle 3 mit dem beliebten Tauchsport-Center. Der Tauchturm dort hat Zuwachs bekommen: Erstmals kann jeder Besucher selbst abtauchen im fünf Meter langen und 2,15 Meter hohen Tauchbecken. Komplette Ausrüstungen inklusive Druckluftflaschen stehen bereit, aber auch ein Schnorchel-Einsatz ist möglich.

Für die Sicherheit sorgen Ausbilder von Vereinen und Organisationen. Pro Stunde können sechs Tauchgänger ins Wasser (täglich von 10.30 bis 16.30 Uhr, am letzten Messetag noch einmal von 10.30 bis 13 Uhr). Jeder erhält eine Urkunde und ein Dankeschön-Paket.

Rund 1550 Aussteller aus 55 Ländern; 650 aus dem Ausland, die meisten aus Holland.

Alle 17 Messehallen sind belegt, es gibt alles vom Angelhaken bis zur Superyacht.

Die Ausstellungsfläche liegt bei 213 000 Quadratmetern, vermietete Fläche: 88 000 qm.

Tageskarten kosten 15 Euro, Kurzbesuchertickets (werktags ab 15 uhr) neun Euro, Schüler und Studenten zahlen zehn Euro.

Die Macher der boot versuchen, allmählich das Image der Maritim-Show zu ändern, weg von der Technik, hin zu Lifestyle und Sport. Da eignen sich Mitmach-Aktionen am besten.

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