Der Rhein ist auf einen Wasserstand von 74 Zentimester gefallen. Der niedrige Stand hat folgen für die Schifffahrt.

Während sich der Fluss dünn macht, erinnern die Ufer immer mehr an Steinwüsten.
Während sich der Fluss dünn macht, erinnern die Ufer immer mehr an Steinwüsten.

Während sich der Fluss dünn macht, erinnern die Ufer immer mehr an Steinwüsten.

Zanin Melanie

Während sich der Fluss dünn macht, erinnern die Ufer immer mehr an Steinwüsten.

Düsseldorf. Der Rheinpegel ist am Montag auf einen Stand von 74 Zentimetern gefallen. Während sich der Fluss dünn macht, erinnern die Ufer immer mehr an Steinwüsten. Das niedrige Wasser hat auch Folgen für die Schifffahrt. Die Fähre in Zons musste ihren Betrieb einstellen, da für sie ab einem Pegel von 80 Zentimetern auf Düsseldorfer Seite das Risiko wächst, auf Grund zu laufen. Auch einige Binnenschiffer müssen Einschränkungen in Kauf nehmen, da sie ihre Schiffe nicht mehr voll beladen können.

Der Wasserstand des Rheins ist am Dienstag weiter gefallen. Der Kölner Pegel lag bei 117 Zentimetern und damit nur 36 Zentimeter über dem niedrigsten je gemessenen Stand von 81 Zentimetern im September 2003. Die Fahrrinnentiefe lag damit bei etwa 2,28 Metern, wie aus Messdaten der Wasserstraßenbehörden hervorgeht. Zum Vergleich: Schon kleine Binnenschiffe erreichen voll beladen einen Tiefgang von 2,50 Metern. In der Folge können einige Schiffe aktuell nur noch 30 bis 40 Prozent ihrer Kapazität aufnehmen, heißt es beim Binnenschifffahrtsverband. Rheinaufwärts nimmt die Fahrrinnentiefe weiter ab. In Mainz liegt sie derzeit bei unter zwei Metern.

Die Situation soll sich in den nächsten Tagen nicht ändern. Der Elektronische Wasserstraßen-Informationsservice sagt bis Freitag stagnierende Pegelstände voraus. Der Rekord-Tiefststand lag im Jahr 2003 bei 40 Zentimetern. ale/Foto: MZ

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