Düsseldorf. So viele Menschen wie am Sonntag sieht man am Rheinufer sonst nur bei wärmerem Wetter oder großen Veranstaltungen – gestern zog aber der Fluss selber viele Spaziergänger an. An den Kasematten ließ sich noch flanieren, die Fluten traten nur an wenigen Stellen vorsichtig übers Ufer.

Laut dem Leiter der Stadtentwässerungsbetriebe, Claus Henning Rolfs, wird der Höchststand in Düsseldorf am Dienstagvormittag erwartet, mit rund 8,70 Metern. Das Untere Rheinwerft würde dann gut einen halben Meter unter Wasser stehen.

Der Stand von gestern 18 Uhr: 7,76. In Urdenbach stand die Kämpe unter Wasser, der Ortweg musste gesperrt werden. Vorsorglich wurden Zuflüsse der Düssel und die Durchgänge zum Unteren Werft in der Altstadt sowie an der Fährstraße in Hamm verschlossen. Die Schifffahrt war eingeschränkt.

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